Lärmbelästigung für die Anwohner am Endinger Bahnhof? Treffen mit Vertretern der BI-Kaiserstuhlbahn

Veröffentlicht am 24.05.2017 in Pressemitteilungen

Mit Besorgnis nimmt die Landtagsabgeordnete, Sabine Wölfle, die Aussagen der DB-Regio zum Planfeststellungsbeschluss zur Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn Nord zur Kenntnis. In einem gemeinsamen Gespräch mit der BI-Kaiserstuhlbahn wurde deutlich, dass viele Punkte noch nicht abschließend geklärt sind. Vor allem das nächtliche Abstellen der elektrisch betriebenen Züge im Stand-By-Modus in Wohngebieten könnte sich als problematisch erweisen.

Die DB-Regio geht davon aus, dass es unumgänglich sein wird, dass Züge nachts auch in Endingen abgestellt werden. Allerdings grenzt der dortige Streckenabschnitt an allgemeines Wohngebiet. Erschwerend kommt hinzu, dass elektrisch betriebene Züge aufgrund der laufenden Aggregate im Ruhemodus durchgängig einen gewissen Lärmpegel aufrechterhalten.

„Mit großer Verwunderung habe ich die Aussagen der DB-Regio zum Planfeststellungsbeschluss zur Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn zur Kenntnis genommen. Sollten in Endingen nachts wirklich Züge abgestellt werden, ist es für die Gesundheit und Lebensqualität der Endinger Bürgerinnen und Bürger unerlässlich, dass die entsprechenden Grenzwerte nicht überschritten werden“, so die Emmendinger SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle.

Die BI-Kaiserstuhlbahn, die den Prozess nun schon seit geraumer Zeit konstruktiv begleitet, geht nicht davon aus, dass - sollten die Betreiber tatsächlich Züge in unmittelbarer Nähe zu Endinger Wohngebiete abstellen - die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden können. „Wir haben Grund zur Annahme, dass die entsprechenden schärferen Grenzwerte der TA-Lärm schon jetzt nicht eingehalten werden. Wir fordern daher schon seit geraumer Zeit eine Differenzierung zwischen Verkehrslärm und Rangierlärm“, betonten die Vertreter der BI-Kaiserstuhlbahn.

„Die Betreiber müssen sich der Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürger bewusst sein. Es kann und darf nicht sein, dass durch wirtschaftliche Interessen begründet, die Endinger Bevölkerung mit einem Verlust an Lebensqualität rechnen muss. Betriebliche Entscheidungen dürfen nicht zum Leidwesen der Bevölkerung getroffen werden“, so Wölfle.

"Es gilt, Alternativen zum Schutz der Anwohner ernsthaft zu prüfen", so die Forderung Wölfles.

 

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