Pressemitteilungen '17

Mittelzusage für die Bergwacht Kandel

19.10.17

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle hat mit einer parlamentarischen Initiative zur Situation der Bergwachten in Baden-Württemberg auf die schwierige Lage dieses so wichtigen Rettungsdienstes aufmerksam gemacht.

Bereits vor einigen Wochen gab es ein Gespräch zwischen der Abgeordneten und Vertretern der Bergwacht zu dem Thema. Daraufhin reichte Sabine Wölfle eine Initiative im Landtag ein. Dieser Antrag wurde gestern im Innenausschuss des Landtags von Baden-Württemberg beraten und Sabine Wölfle bat Innenminister Strobl um eine Stellungnahme, wie die Landesregierung im Zuge der nun anstehenden Haushaltsberatungen auf das berechtigte Anliegen der Bergwachten eingehen wird. Innenminister Strobl konnte Sabine Wölfle auf Nachfrage bestätigen, dass aus sogenannten Restmitteln des Topfes „Bauvorhaben für Rettungsdienste“ die Bergwacht Kandel sowie Muggenbrunn bedient werden. Die Summe ist noch vorbehaltlich der Genehmigung, jedoch ist ein sechsstelliger Betrag für die Bergwacht Kandel dabei.

„Es freut mich, dass durch meinen Antrag, der auf die wirklich schwierige Lage der Bergwachten im Land hingewiesen hat, jetzt Bewegung reingekommen ist und der Innenminister sich auch mit großem Verständnis einsetzen wird“ so Sabine Wölfle. Die Beantwortung ihrer Anfrage zeigt auch auf, dass das Thema Digitalfunk ebenfalls auf der Agenda steht. „Meine Bitte an den Minister, sich für eine erhöhte Mittelerhöhung bei der grünen Finanzministerin einzusetzen, nahm Herr Strobl auf. Das die Bergwacht Kandel aber jetzt schon zum Zuge kommt ist wirklich ein Erfolg und auch der Beharrlichkeit der Verantwortlichen der Bergwacht zu verdanken„ so die Landtagsabgeordnete Wölfle.

 

Stellen für Sprachförderung an Schulen entfristen

21.07.17

Fraktionsvize Sabine Wölfle: „Zuwanderungszahlen werden immer wieder schwanken, aber Sprachförderung ist eine Daueraufgabe, für die unsere Schulen ausgestattet sein müssen.“
SPD-Fraktionsvize Sabine Wölfle hat die Entfristung der Stellen für Sprachförderung an den Schulen gefordert, die an den Schulen aktuell mit viel Engagement den Deutschunterricht für Geflüchtete übernehmen. „Zuwanderungszahlen werden immer wieder schwanken, aber Sprachförderung ist eine Daueraufgabe, für die unsere Schulen ausgestattet sein müssen“, forderte Wölfle. Integration höre nicht beim Übergang in eine Regelklasse auf, sondern müsse auch während der Ausbildung weitergehen. Über 600 Stellen würden im kommenden Jahr wieder wegfallen, wenn sie nicht fest im Landeshaushalt verankert werden.
Integration sei eine dauerhafte Aufgabe der Schulen: „In der letzten Legislatur wurden in kürzester Zeit sehr wirksame Strukturen für die Beschulung von Geflüchteten aufgebaut. Grün-Schwarz muss diese Maßnahmen weiterentwickeln und verstetigen“, forderte Wölfle. Die Landesregierung könne die Expertise dieser Lehrkräfte nutzen, um dauerhafte Strukturen aufzubauen. Ein wirksames Gesamtkonzept müsse dabei über die Gruppe der neu angekommenen Geflüchteten hinausgehen. „Alle jungen Menschen in diesem Land sollen ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft finden und Zukunftsperspektiven entwickeln“, unterstrich die integrationspolitische Sprecherin.
Schulvergleichsstudien hätten gezeigt, dass mehr individuelle Förderung im Bereich Rechtschreibung und Lesen nötig ist. Das gelte auch für Schüler mit Deutsch als Muttersprache. „Profitieren würden von einem weitsichtigen Konzept für die Schulen also alle jungen Menschen“, so Wölfle.

 

SWEG wird zukünftiger Betreiber der Elz- und Kaiserstuhlbahn. Sabine Wölfle: "Das sind sehr erfreuliche Nachrichten"

12.07.17

Die Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG) wird zukünftig die Kaiserstuhl-, Elztal- und Münstertalbahn betreiben. Dies geht aus einer Pressemitteilung des baden-württembergischen Verkehrsministeriums hervor. Sabine Wölfle sieht darin eine positive Entwicklung für die Region. „Ich freue mich sehr darüber, dass ein regionaler Betreiber weitermachen darf“, betonte die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle. Ursprünglich war für die Bekanntgabe des neuen Betreibers der 12.06.17 angesetzt. Aufgrund der Beantragung eines Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer wurde das ganze Verfahren nun verzögert. 

Durch die Elektrifizierung des entsprechenden Streckenabschnittes wird auch der Landkreis Emmendingen fit für die Zukunft gemacht. Die neuen Züge verfügen über eine ganze Palette neuer technischer Ausstattungen und Annehmlichkeiten. So sind die Züge mit einer Einstiegshöhe von 55 cm größtenteils barrierefrei und verfügen standardmäßig über Wlan und Sanitäranlagen.

„Die SWEG zeichnet sich durch ihr Bewusstsein für die Wünsche und Anregungen der Menschen aus. Ich bin davon überzeugt, dass sich die SWEG das Thema Lärmschutz zu Herzen nehmen wird und auch dort neue Maßstäbe setzen kann“, kommentierte Wölfle die neue Entwicklung. Die Landtagsabgeordnete verfolgt nun seit geraumer Zeit die Entwicklung der Kassetzt sich vor allem im Hinblick auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürgern nach Lärmschutz und nachhaltiger Mobilität für ein transparentes und zügiges Verfahren ein.„Schlussendlich geht es darum, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger auf einem hohem Niveau zu halten. Da spielt der Lärmschutz natürlich eine besondere Rolle. Ich bin mir sicher, dass die SWEG alle Möglichkeiten prüfen wird, den Zuglärm auf ein absolutes Minimum zu begrenzen, bei gleichzeitiger Gewährleistung maximaler Mobilität für die Anwohner. Davon profitieren alle“, so die zentrale Aussage der Emmendinger Abgeordneten.  

 

Arbeitslosigkeit in Emmendingen auf Rekordtief

16.06.17

In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Christian Ramm, erkundigte sich die Landtagsabgeordnete und Sozialpolitikerin Sabine Wölfle  MdL über den aktuellen Stand der Arbeitslosigkeit im Landkreis Emmendingen, der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und deren Entwicklungspotentiale, bei der Bundesagentur für Arbeit.

Ausschlaggebend für das Gespräch waren Berichte, die den enormen Fachkräftemangel in Südbaden und die gleichzeitig hohe Jugendarbeitslosigkeit im benachbarten  Elsass thematisierten. Vor diesem Hintergrund erkundigte  sich Sabine Wölfle MdL bei dem Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Christian Ramm, über die aktuelle Entwicklung des Arbeitsmarktes in Emmendingen und ausbaufähige Potentiale.

„Wir haben in Emmendingen eine erfreulich niedrige Arbeitslosenzahl. Vor allem bei der Eingliederung der Langzeitarbeitslosen haben wir unsere Zielmarke weit übertroffen. Natürlich ist jede/r Arbeitslose eine/r zu viel, aber wir machen große Fortschritte.“, so Christian Ramm, der die Bundesagentur nun seit vier Jahren erfolgreich führt. Besonders erfreulich ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis Emmendingen mit 2,3 % sehr niedrig ist. „Hier ist sicherlich die zentrale Anlaufstelle „Gleis 25“ Vorreiter als Jugendberufsagentur für den Übergang von Schule in den Beruf für die Gruppe der 15 bis 25 Jährigen.“ so Ramm.

Natürlich stellt die Integration von geflüchteten Menschen die Berufsbegleiter vor neuen Herausforderungen, aber vor allem lassen sich hieraus neue Potentiale ableiten. Viele Geflüchtete Menschen wollen unbedingt arbeiten und die Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Weiterhin hält es die Abgeordnete für umso unverständlicher, dass gerade jetzt - wo die Sozialpolitik gefordert ist, Perspektiven für Geflüchtete zu schaffen - das Schwerpunktthema Arbeitsmarktpolitik von der Landesregierung aus dem Sozialministerium in das Wirtschaftsministerium verlagert wurde.

„Arbeitsmarktpolitik ist für mich ein soziales Thema. Ob Übergang von SGB II in SGB III, die lebenslange Weiterqualifizierung oder die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Arbeitsmarktpolitik ist Sozialpolitik. Hier steht die Politik in der Verantwortung, sich entsprechend um Arbeitssuchende zu kümmern und Unterstützung zu bieten. Menschen sind kein Humankapital, welches sich zurechtformen lässt.“, betont Sabine Wölfle.

Häufig sind es bürokratische Hürden und abstruse Verordnungen, die  sich für arbeitssuchende Menschen als erhebliche Hürden entpuppen. So werden beispielsweise Gambianer, die eine Duldung haben, in Mangelberufen eine Ausbildung absolvieren, Deutsch lernen und ihr eigenes Geld verdienen, abgeschoben. Häufig sogar aus der Berufsschule heraus. „Das ist keine nachhaltige Arbeitsmarktpolitik, das ist einfach nur unvernünftig.“, so Wölfle

Auch Ramm plädiert für die Entbürokratisierung der Verfahren: „Ein Einwanderungsgesetz würde einiges vereinfachen“.

Auch wenn sich im südbadischen Raum die Arbeitsmarktpolitik vorbildlich entwickelt, bleibt abzuwarten, wie die grün-schwarze Landesregierung das Thema Arbeitslosigkeit und Integration von Flüchtlingen in Angriff nehmen will.  Vor allem die Potentiale der gestuften Ausbildung und der Teilzeitausbildung sind noch nicht vollkommen ausgeschöpft. „Bedauerlicherweise scheint die Landesregierung das Thema Arbeitsmarktpolitik nicht zur Chefsache ernannt zu haben. Es bleibt Interessant abzuwarten, wie sich der Arbeitsmarkt unter grün-schwarz entwickelt.“, so Wölfle.

 

Sabine Wölfle besucht Schulbauernhof der Domäne Hochburg

16.06.17

Die stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle  MdL besuchte den Schulbauernhof auf der Domäne Hochburg um sich über das besondere pädagogische Konzept und der immer wichtiger werdende Aufklärungsarbeit zu erkundigen.

Eine der Hauptaufgaben des Schulbauernhofes besteht darin, die direkte Begegnung der Kinder mit den Tieren auf dem Hof zu ermöglichen. Die ganz persönlichen Erlebnisse mit den Tieren schaffen bei den Kindern ein Bewusstsein für Nahrungsmittel und die damit verbundene Produktionskette. Die Kinder sind die Konsumenten von morgen und müssen daher sehr früh den verantwortungsvollen Bewusstsein mit Lebensmitteln lernen.

„Hier lernen die Kinder mit den Händen. Sie kommen in direkten Kontakt mit den Tieren und sehen was hinter der Produktion von Lebensmitteln steht. Sie erleben somit einen respektvollen Umgang mit Natur und Tier und fangen an, eine Wertschätzung für Nahrungsmitteln zu entwickeln.“, so die die stellv. Vorsitzende des Trägervereins, Gabi Maurath.

Das gesunde und regionale Lebensmittel keine Selbstverständlichkeit sind und hinter der Produktion Menschen stehen, die mit Herzblut Landwirtschaft betreiben, dafür plädiert auch die Demeter-Bäuerin und Landwirtin, Sigune Williams: „Wir kämpfen auch gegen Unwissenheit. Es kommt auf einem Bauernhof auch manchmal vor, dass Tiere sterben. Allerdings wollen viele Menschen nicht mit der Realität auf einem Bauernhof konfrontiert werden. Veganer beispielsweise würden der Umwelt und den Menschen in der Landwirtschaft einen wesentlich größeren Dienst erweisen, wenn sie einmal die Woche Fleisch, Butter und Eier konsumieren würden und dafür dann sehr viel Geld für regionale und ökologische Lebensmittel ausgeben würden, statt Soja aus Südamerika zu beziehen.“

„Menschen wollen immer mehr Lebensmittel für immer weniger Geld. Es ist daher enorm wichtig, dass Kinder von klein auf lernen, dass hinter der Produktion von Nahrungsmitteln eine Produktionskette steht und dass gesunde Lebensmittel eben keine Selbstverständlichkeit sind. Die pädagogische Arbeit die hier geleistet wird, das Sensibilisieren für landwirtschaftliche Themen, ist sehr aufwendig und komplex. Wir müssen daher unsere kleinen Landwirte und Schulbauernhöfe unterstützen wo wir können. Wenn jeder seinen kleinen Beitrag leistet, kann gemeinsam viel bewegt werden.“, so die Aussage der Landtagsabgeordnete Wölfle.

Informationen zu der Arbeit des Schulbauernhofes finden Sie hier.

 

"Jedem Kind einen Platz geben"

03.06.17

In einem gemeinsamen Gespräch mit der Schulleiterin der Ferdinand-Ruska-Schule, Maria Gut, dem Schulleiter der Gemeinschaftsschule Rust-Kappel-Grafenhausen , Dr. Karl-Heinz-Debacher, und dessen Konrektor, Christian Moser,  erkundigte sich die stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle über die aktuelle Entwicklung der Gemeinschaftsschule Rust-Kappel-Grafenhausen.

Die Gemeinschaftsschule Rust-Kappel-Grafenhausen versteht sich als inklusive Schule, in welcher Unterschiede als Bereicherung empfunden werden. Hier werden alle Schülerinnen und Schüler - ob mit oder ohne Behinderung - gemeinsam und bedarfsorientiert auf unterschiedlichen Leistungsniveaus unterrichtet. Neue Maßstäbe setzt die Schule mit ihrem besonderen Schwerpunkt: Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Gemeinschaftsschule löst genau die Probleme, mit denen das dreigliedrige Schulsystem häufig zu kämpfen hat; Schüler*innen können sich hier auf verschiedenen Niveau-Stufen unterschiedlich schnell entwickeln.  „Wir erleben deutliche Steigerungen und höhere Potentiale bei den Schülerinnen und Schülern, die selbst die Eltern vorher so nicht für möglich gehalten hätten. Bei uns werden teilweise Schüler*innen auf gymnasialen Niveau unterrichtet, obwohl sie eigentlich eine Werkrealschulempfehlung bekommen haben.“, so die Schulleiterin der Ferdinand-Ruska-Schule Maria Gut.

Diese Einschätzung teilt auch der verantwortliche Schulleiter der Gemeinschaftsschule Rust-Kappel-Grafenhausen: „Eltern und Kinder sind bei uns sehr zufrieden. Das Schulleben entwickelt sich ausgezeichnet. Ein Punkt der an konventionellen Schulen häufig unterschätzt wird, ist, dass die Eltern durch die in der Ganztagsbetreuung erledigten Hausaufgaben enorm entlastet werden. Das wirkt sich auch auf die Familien sehr positiv aus.“, betonte Debacher.

Vor allem die schulergänzenden Angebote empfinden die Eltern und Schüler*innen als große Bereicherung. „Manchmal brauchen wir ein Wegdenken von Schulfächern und mehr projektbezogenes Arbeiten, um den Schüler*innen die Lebensrealität zu vermitteln.“, so Konrektor Moser

Auch wenn sich die Schulgemeinschaft durch das hohe Engagement der Lehrkräfte und der Schulleitungen, die viel ehrenamtliche Ressourcen in die Schulen investieren, gut entwickelt und die Schüler*innen sich positiv erleben können, fühlt man sich gelegentlich von der Landesregierung allein gelassen.

„Es ist eine Zumutung, dass die Schulleitungen kaum Unterstützung in der außerschulischen Bildungsarbeit erhalten. Die eine Zeitstunde, die uns hierfür zur Verfügung gestellt wird, ist vollkommen unzureichend.“, so Gut.

„Die Schulleiter*innen bestätigen viele meiner Vermutungen und Befürchtungen. Einerseits empfinden die Eltern, die Schüler*innen und die Lehrer*innen diese Schulform als eine große Bereicherung und die Kinder nehmen Schule wieder als etwas positives war. Hier wird Vielfalt gelebt und man nutzt die bunte Zusammensetzung der Schülerschaft als Bildungskatalysator. Allerdings stimmt es mich doch sehr negativ, dass die grün-schwarze Landesregierung diese tolle Schulform vernachlässigt. Wir brauchen wesentlich mehr finanzielle Mittel für diese Schulart und eine bedarfsorientierte Ausstattung mit pädagogischen Fachpersonal. Wer bei der Bildung spart, spart letztendlich auch bei unserer Zukunft.“, so das Fazit der Landtagsabgeordneten Wölfle.

 

"Eine Schule mit Vorbildcharakter"

02.06.17

Die stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle  MdL erkundigte sich in Hausach über die Entwicklung der Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule und dem großen Potential dieser inklusiven und vielfältigen Schulform.

An dem gemeinsamen Gespräch mit der Rektorin, Simone Giesler, und dem Konrektor, Stefan Zechmeister, beteiligten sich unter anderem die  Fraktionssprecherin und Gemeinderätin, Brigitte Salzmann, und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Bernd Salzmann, um über die Entwicklung der Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule zu sprechen.

„Wir haben eine sehr bunte Durchmischung der Schülerinnen und Schüler, da die Eltern zunehmend eine veränderte Lernkultur wahrnehmen und dies sehr zu schätzen wissen.“, betonte  eingangs die Schulleiterin Simone  Giesler.

Das Konzept der Gemeinschaftsschulen sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule gemeinsam beschult werden. Einzelne Fächer können auf verschiedenen Niveau-Stufen unterrichtet werden, sodass Schülerinnen und Schüler in ihren Begabungen und Talenten gefördert werden. Die Gemeinschaftsschule verfolgt einen inklusiven Ansatz. Kinder sollen hier nicht ausgesiebt werden, sondern in ihren Talenten und Fähigkeiten gestärkt werden. Die Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule versteht sich als eine Schule, in welcher das Schulleben durch die Gemeinschaft und ein gemeinsames Wir-Gefühl bereichert wird.

„Es ist wirklich großartig, dass wir hier in Hausach eine Schule mit Vorbildcharakter haben. Während in vielen anderen Städten Träger versuchen ihre Schulen mühsam am Leben zu erhalten, expandiert die Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule in Hausach aufgrund des besonderen pädagogischen Konzeptes stetig.“, so die Gemeinderätin Brigitte Salzmann.

„Diese Schule zeigt uns, dass gemeinsames Lernen in einer heterogenen Schulgemeinschaft für die Entwicklung der Kinder besonders förderlich ist. Hier wird Inklusion und Vielfalt gelebt. Die Gemeinschaftsschule hat eine enormes Potential und arbeitet schüler*innenbezogen und nicht leistungsbezogen. Jetzt gilt es, die Gemeinschaftsschule zu fördern. Wir brauchen dringend mehr Lehrkräfte, mehr sonderpädagogisches Fachpersonal und eine bedarfsorientierte finanzielle Ausstattung dieser vielfältigen Schulart. Hier steht die Landesregierung in der Pflicht, Kinder, Lehrkräfte und Eltern an Gemeinschaftsschulen zu unterstützen und nicht im Regen stehen zu lassen.“, so Wölfles zentrale Forderung.

 

Flüchtlingskosten: Kein Verlass auf Grün-Schwarz

26.05.17

Fraktionsvize Sabine Wölfle: „Was die Kommunen jetzt brauchen, sind keine endlosen Beteuerungen und nebulöse Vertröstungen, sondern eine Abschlagszahlung und damit Kohle in ihren Kassen.“

Fraktionsvize Sabine Wölfle hat Grün-Schwarz vorgeworfen, die Kommunen bei der Übernahme von Flüchtlingskosten weiter hängen zu lassen. „Was die Kommunen jetzt brauchen, sind keine endlosen Beteuerungen und nebulöse Vertröstungen, sondern eine Abschlagszahlung und damit Kohle in ihren Kassen“, verlangte Wölfle.

Dass die Evaluierung und die zugesagte Spitzabrechnung der Kostenpauschale nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) komplex und schwierig werden, sei absolut nicht neu. Wölfle bezeichnete es als Zumutung, wenn sich die Stadt- und Landkreise nun von der Landesregierung fast täglich neue Ausreden anhören müssten, weshalb alles dauere und der Zeitpunkt zur Begleichung der kommunalen Vorleistungen nun bis zur Sommerpause verschoben werde. „Das hört sich nach Sankt Nimmerleinstag an.“

Einerseits habe der Innenminister in der Mündlichen Fragestunde am 11. Mai im Landtag noch davon gesprochen, dass die Zahlen aus den Kommunen „seit Ende 2016“ vorlägen und die noch erforderlichen Nachprüfungen „vor dem Abschluss“ stünden, aber offensichtlich sei auch diese Ansage schon wieder überholt. „Als angebliche Koalition der Kommunal-Versteher gibt die Landesregierung hier ein klägliches Bild ab“, sagte Wölfle. Die Kommunen, die teilweise mit zweistelligen Millionenbeträgen in Vorleistung gegangen seien, bräuchten keine weiteren unverbindlichen Fristen, sondern eine Abschlagszahlung – „jetzt und zusätzlich zur gesetzlich garantierten Pauschale“.

 

 

Lärmbelästigung für die Anwohner am Endinger Bahnhof? SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle traf sich mit Vertretern der BI Kaiserstuhlbahn

23.05.17

Mit Besorgnis nimmt die Landtagsabgeordnete, Sabine Wölfle, die Aussagen der DB-Regio zum Planfeststellungsbeschluss zur Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn Nord zur Kenntnis. In einem gemeinsamen Gespräch mit der BI-Kaiserstuhlbahn wurde deutlich, dass viele Punkte noch nicht abschließend geklärt sind. Vor allem das nächtliche Abstellen der elektrisch betriebenen Züge im Stand-By-Modus in Wohngebieten könnte sich als problematisch erweisen.

Die DB-Regio geht davon aus, dass es unumgänglich sein wird, dass Züge nachts auch in Endingen abgestellt werden. Allerdings grenzt der dortige Streckenabschnitt an allgemeines Wohngebiet. Erschwerend kommt hinzu, dass elektrisch betriebene Züge aufgrund der laufenden Aggregate im Ruhemodus durchgängig einen gewissen Lärmpegel aufrechterhalten.

„Mit großer Verwunderung habe ich die Aussagen der DB-Regio zum Planfeststellungsbeschluss zur Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn zur Kenntnis genommen. Sollten in Endingen nachts wirklich Züge abgestellt werden, ist es für die Gesundheit und Lebensqualität der Endinger Bürgerinnen und Bürger unerlässlich, dass die entsprechenden Grenzwerte nicht überschritten werden“, so die Emmendinger SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle.

Die BI-Kaiserstuhlbahn, die den Prozess nun schon seit geraumer Zeit konstruktiv begleitet, geht nicht davon aus, dass - sollten die Betreiber tatsächlich Züge in unmittelbarer Nähe zu Endinger Wohngebiete abstellen - die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden können. „Wir haben Grund zur Annahme, dass die entsprechenden schärferen Grenzwerte der TA-Lärm schon jetzt nicht eingehalten werden. Wir fordern daher schon seit geraumer Zeit eine Differenzierung zwischen Verkehrslärm und Rangierlärm“, betonten die Vertreter der BI-Kaiserstuhlbahn.

„Die Betreiber müssen sich der Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürger bewusst sein. Es kann und darf nicht sein, dass durch wirtschaftliche Interessen begründet, die Endinger Bevölkerung mit einem Verlust an Lebensqualität rechnen muss. Betriebliche Entscheidungen dürfen nicht zum Leidwesen der Bevölkerung getroffen werden“, so Wölfle.

"Es gilt, Alternativen zum Schutz der Anwohner ernsthaft zu prüfen", so die Forderung Wölfles.

 

Kommunen bei Flüchtlingskosten nicht hängen lassen

23.05.17

SPD-Landtagsabgeordnete und stv. Fraktionsvorsitzende Sabine Wölfle: „Das Land muss seine Zusage endlich einlösen und den Kommunen die tatsächlichen Ausgaben für die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen erstatten.“

Nachdem viele Landkreise und Große Kreisstädte auch im südbadischen Raum bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen mit Millionenbeträgen in Vorleistung gegangen sind, hält Fraktionsvize Sabine Wölfle die entsprechenden Forderungen der Kommunen auf Nachzahlungen für absolut berechtigt. „Strobls Hinhaltetaktik ist nicht länger hinnehmbar“, sagte Wölfle. „Das Land hat die Spitzabrechnung der tatsächlichen Kosten zugesagt. Es ist jetzt höchste Zeit, dass wenigstens für das Jahr 2015 Geld fließt.“ Dass die gesetzliche Kostenpauschale auf Grundlage des Flüchtlingsaufnahmegesetzes (FlüAG) Baden-Württemberg nicht auskömmlich sei, habe schon die Abrechnung der liegenschaftsbezogenen Anteile für das Jahr 2014 gezeigt. Für 35 der insgesamt 43 Stadt- und Landkreise gab es seinerzeit satte Nachschlagszahlungen vom Land. Aufgrund Rückfragen aus den südbadischen Landkreisen ist Sabine Wölfle aktiv geworden.

„Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb es für die betroffenen Kommunen neben der gesetzlich garantierten Pauschale nicht wenigstens eine Abschlagszahlung geben kann“, so Wölfle. Auf eine entsprechende Nachfrage von Wölfle in der Mündlichen Fragestunde des Landtags am 11. Mai hatte Innenminister Strobl „sich gewunden und herum geeiert“. Demnach stünde die Nachprüfung der Rechnungsabschlüsse vor dem Abschluss, es bedürfe wohl aber noch einer Gesetzesänderung. Wölfle hat für die Verärgerung der Kommunen vollstes Verständnis. „Nicht nur meine, sondern auch die Geduld der Landkreise ist nun zu Ende. Strobl muss schleunigst liefern“, unterstrich Wölfle.

 

"Uns fehlen die Lehrer"

18.05.17

Die stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle besuchte die Schulleiterin der Fritz-Boehle- Grund- und Werkrealschule, Angela Hauser, um sich über die Vkl-Klassen für Geflüchtete und Kinder mit Migrationshintergrund und über die Auswirkungen der neuen Bildungspolitik zu informieren.

„Der Regierungswechsel ist deutlich spürbar. Die Kommunikation hat sich grundlegend verändert und uns fehlen  schlicht und ergreifend die Lehrkräfte.“, betonte eingangs die Schulleiterin der Fritz-Boehle-Grund- und Werkrealschule, Angela Hauser.

Das Konzept der VKl Klassen der Werkrealschule sieht vor, dass junge Geflüchtete und Kinder mit Migrationshintergrund parallel zum regulären Schulbetrieb beschult werden, Deutsch als Fremdsprache erlernen, Grundkenntnisse in vielen Fächern erwerben und anschließend sukzessive in den  Regelschulbetrieb integriert  werden können.

Natürlich braucht es hierfür geschulte pädagogische Fachkräfte, die die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten. Dieser Personalaufwand ist ohne Unterstützung  durch das Land kaum zu bewältigen. Daher hoffen die Schulen momentan auf eine verbindliche Zusage, dass die hierfür vorgesehenen Funktions- und Poolstunden auch in den nächsten Jahren gesichert sein werden.

„Es ist überwältigend, mit welchem Engagement und Herzblut die Lehrkräfte sich hier für die jungen Menschen einsetzen. Es ist die Aufgabe der Politik, für geeignete Rahmenbedingungen  zu sorgen, damit die Lehrkräfte und das pädagogische Personal entsprechend entlastet werden können und optimal in ihrer Tätigkeit unterstützt werden. Dass die Landesregierung im selben Atemzug über 1074 Lehrerstellen streicht, ist für mich mehr als unverständlich.“, so die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle.

 

Sabine Wölfle freut sich über Fördermittel für Whyl

30.03.2017

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle konnte Bürgermeister Ferdinand Burger heute eine gute Nachricht mitteilen: die Gemeinde erhält aus dem Förderprogramm „ Städtebauliche Erneuerung 2017“ 1.040.000 Euro für die die Sanierung Ortskern II. Bereits in den vergangenen Jahren unter Bürgermeister Ruth hatte sich die Abgeordnete schon um Fördergelder bemüht und den damals zuständigen Staatssekretär aus dem Wirtschaftsministerium, Peter Hofelich, in den Ort geholt, um ihm die dringende Notwendigkeit vor Ort zu zeigen. „Die Mittel für die Städtebauförderung sind hoch überzeichnet und daher klappt es mit der Förderung nicht immer gleich auf Anhieb, deshalb muss man am Ball bleiben“ so Wölfle. Anfang des Jahres traf sie sich daher mit Ferdinand Burger, dem neuen Bürgermeister der Kaiserstuhlgemeinde und beide besprachen den erneuten Förderantrag. Für Wölfle ist klar, dass auch aus der Opposition heraus für die Kommunen im Landkreis Unterstützung möglich ist und sie wandte sich persönlich an die CDU-Staatssekretärin Schütz aus dem MfW. In einem Gespräch erläuterte sie ihr die Notwendigkeit für die dringend benötigten Mittel.“ Ich freue mich sehr, dass auch über Parteigrenzen oder zwischen Opposition und Regierung vernünftige Angelegenheiten geregelt werden können“so Sabine Wölfle und „für die weitere Entwicklung der Gemeinde Wyhl ist jetzt erst einmal ein grosser Schritt getan und ich  werde Wyhl, wie auch andere Gemeinden, auch weiterhin gerne mit voller Kraft unterstützen“.

 

Sabine Wölfle unterstützt Schulen in freier Trägerschaft im Landkreis Emmendingen und fordert eine nachhaltige Privatschulfinanzierung

17.03.17

Die stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete, Sabine Wölfle, unterstützt seit Jahren die Schulen in freier Trägerschaft im Landkreis Emmendingen und fordert die grün-schwarze Landesregierung auf, ihre Wahlversprechen einzuhalten und die Zielmarke von 80 Prozent bei der Kostenerstattung für die freien Schulen endlich zu erreichen und zwar ohne Hintertüren.

„Die Schulen in freier Trägerschaft bereichern unsere vielfältige Schullandschaft und schaffen ein zusätzliches Angebot für Kinder und Jugendliche, die eventuell mit anderweitigen pädagogischen Konzepten besser lernen können.“, so die stv. Fraktionsvorsitzende. Gemeinsam mit Vertretern der freien Schulen in Emmendingen, beteiligte sich Sabine Wölfle MdL an  der großen Kundgebung der Privatschulen am vergangenen Donnerstag auf dem Stuttgarter Schlossplatz mit über 11.000 Teilnehmer*innen.

Im Vorfeld der geplanten Demo in Stuttgart besuchte Wölfle das Maturanahaus in Emmendingen, eine Schule, die einen montessorischen Ansatz verfolgt. Der Verwaltungsvorstand Benjamin Herre betonte bei dieser Gelegenheit die Notwendigkeit der gesetzlichen Verankerung der Zielmarke von 80 Prozent bei der Privatschulfinanzierung, um den reibungslosen Lehrbetrieb gewährleisten zu können, kritisierte jedoch, dass die Landesregierung an den Ausgleichsanspruch für nicht erhobenes Schulgeld Bedingungen stellt, die schwer einzuhalten sein werden.  

Auch der Geschäftsführer der Freien Walddorfschule Emmendingen, Michael Löser, zeigte sich unzufrieden über die derzeitigen Verhandlungen zur Privatschulfinanzierung: „Mehr als 11.000 Teilnehmer sind Ausdruck dafür, dass die Verhandlungen noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen sind.“, so der Pädagoge.

In einem weiteren Gespräch mit dem Oberstudiendirektor Eberhard Pfister, Gesamtleiter der Heimschule St. Landolin in Ettenheim, wurde deutlich, dass man auch hier auf  eine nachhaltige Privatschulfinanzierung hofft.

Herre, Löser und Pfister zeigen sich zwar zufrieden mit den angekündigten 80 % Kostenübernahme und der von Ministerin Eisenmann angekündigten gesetzlichen Verankerung, sehen jedoch große Probleme, den Anteil von 10 %  der laufenden Kosten eines staatlichen Schülers aufbringen zu müssen. Vor allem vor dem Hintergrund

von Inklusion und Ganztagesangebote brauchen die Schulen neben der Verlässlichkeit der Finanzierung auch genügend „Bordmittel“, ohne die Elternbeiträge ständig anheben zu müssen.

„Die Freien Schulen müssen alle laufenden Kosten, einschließlich der Schulgründungskosten, selber aufbringen, da ist kein Schulträger der z.B. die Gebäude unterhält. Die Schulen müssen Rücklagen bilden können“ so Wölfle. Das Ansinnen der Landesregierung, die Schulen können ja für bestimmte Bildungsangebote Gebühren verlangen, ist weder für Sabine Wölfle noch für die genannten Schulleiter einer Alternative.

 

"Wohnen ist ein Grundrecht"

15.03.17

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, diskutierte auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle, gemeinsam mit dem Präsidenten der Architektenkammer  von Baden-Württemberg, Markus Müller, über mangelnden Wohnraum, das Wohnen von morgen und die Verantwortung für zukünftige Generationen.

„Wir müssen den goldenen Käfig in Stuttgart verlassen, um uns anzuhören, was die Leute wirklich bewegt.“ , betonte eingangs der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Kultusminister a. D., Andreas Stoch MdL. Zu dem Gespräch im Bauinfomrationszentrum des Elztals, dem sogenannten bizzz, hatte die Landtagsabgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende Sabine Wölfle eingeladen, um gemeinsam mit Vertretern der Architektenkammer, der Handwerksbetriebe und kommunalen Entscheidungsträgern über die aktuellen Probleme des Wohnungsbaues zu diskutieren.

Bei dem Gespräch waren unter anderem anwesend, der Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch, Roman Götzmann, der Vorsitzende des Vereins bizzz e.V., Christian Dittrich, und der Architekt und Planer, Klaus Wehrle.

Im Verlauf der Diskussion wurde auch die neue Wohnungsbau-Offensive der SPD- Landtagsfraktion thematisiert. Lob kam vor allem seitens der Architektenkammer. Die Wohnungsbau -Offensive der SPD beinhalte viele positiven Punkte und Forderungen, die die Architektenkammer Baden-Württemberg  auch so teilt und für unterstützenswert erachtet, betonte Markus Müller, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg.

Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass Wohnen nicht zu einem Luxusgut verkommen darf. Andreas Stoch führte aus: „In Stuttgart werden mittlerweile Wohnungen mit unter zwei Zimmer für 750.000 Euro verkauft. Das kann sich keine Familie mehr leisten.“. Ein Umdenken muss erfolgen. Neue und innovative Wohnkonzepte müssen geschaffen werden und man muss sich von dem Gedanken der Einfamilienhäuser mit 200 qm verabschieden, so der allgemeine Tenor.

Als sozialpolitsche Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion betonte vor allem Wölfle, dass Wohnen nicht zu einer sozialen Frage werden darf. „Wenn eine junge Familie, bei der beide Eltern berufstätig sind, sich keine Miete mehr leisten kann, dann läuft etwas grundlegend falsch!“, so Wölfle.

 

Sabine Wölfle im Gespräch mit Bürgermeister Ferdinand Burger

15.02.17

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle traf sich mit dem neu gewählten Bürgermeister Ferdinand Burger in Wyhl und diskutierte mit ihm über die Infrastruktur im ländlichen Raum, das Integrierte Rheinprogramm und diverse kommunalpolitischen Themen.

Die stv. Fraktionsvorsitzende der SPD- Landtagsfraktion betonte, dass Sie sich auch in der Opposition weiterhin für die kleinen Kommunen im Landkreis Emmendingen einsetzen wird und den Ausbau der Infrastruktur im ländlichen Raum  fördern will. „Es sind die kleinen Kommunen, mit ihrem enormen Potential, die in einem erheblichen Maße zu der Stärke unseres Landkreises beitragen. Diese müssen wir stärken und fördern.“, so Wölfle.

Hauptgesprächsthema war der infrastrukturelle Ausbau der Gemeinde Wyhl. Bürgermeister Burger betonte die Dringlichkeit des Landessanierungs-programms (LSP) für den „Ortskern II“. Die geplanten Maßnahmen sind notwendig, um Perspektiven für Jung und Alt in diesem Quartier zu schaffen. Beispielsweise soll der Kindergarten St. Josef modernisiert und für die Kleinkindbetreuung erweitert werden. Ebenso sollen die Straßenräume neu gestaltet werden und die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit ihre Gebäude zu renovieren und zu modernisieren.

Wölfle war in der Vergangenheit bereits mehrfach vor Ort um sich die geplanten Maßnahmen im LSP „Ortskern II“ anzusehen und hat sich persönlich im Ministerium für die Mittel eingesetzt. „Ich werde die Gemeinde auch weiterhin unterstützen und mich für Landesmittel einsetzen", so die Abgeordnete.

Weiterhin wurden die Folgen und Konsequenzen des Integrierten Rheinprogramms diskutiert, die grundsätzlichen Vor- und Nachteile für die Gemeinde Wyhl und die kontroversen Stimmen aus der Bürgerschaft. Was sind die Alternativen? Was wird im Planfeststellungsverfahren in welchem Umfang berücksichtigt? Was heißt das für die Bürgerinnen und Bürger in Wyhl?     

Bürgermeister Ferdinand Burger und die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle äußerten sich durchweg positiv über das Gespräch und das weitere Vorgehen. „Ich freue mich auf die produktive Zusammenarbeit mit Bürgermeister Burger!“, betonte Wölfle.

 

Sabine Wölfle zu Gast bei der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg

08.02.17

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle, besuchte die GEW in Freiburg um über bildungspolitische Themen mit den Spezialisten der jeweiligen Fachbereiche zu diskutieren.

Als inklusionspolitische Sprecherin betonte Sabine Wölfle, dass die Integration von Menschen mit Behinderungen eine Gemeinschaftsaufgabe ist und das Kultusministerium hier besonders in der Pflicht steht, die gute Arbeit der Vorgängerregierung - unter Kultusminister Stoch -  fortzuführen. „Die Grünen versuchen jegliche bildungspolitische Verantwortung von sich zu weisen. Die CDU rudert in der Bildungspolitik massiv zurück. Statt den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, werden Kinder wieder nach soziale Herkunft eingeteilt.“, betonte Wölfle.

  „Inklusion ist keine Frage des ob, es geht hier lediglich um das wie.“, formulierte die Sonderpädagogin Karin Maillard ergänzend. Auch  der Kreisvorsitzende Peter Fels lobte die  innovative und engagierte Politik der Vorgängerregierung: „Andreas Stoch war meiner Meinung nach der beste Kultusminister, den wir je hatten.“ Zudem betonten alle Anwesenden, dass  ein deutlicher Ausbau der Gemeinschaftsschulen und der Ganztagsschulen notwendig ist, wenn man Kinder und Jugendliche - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft - optimal fördern will. In kaum einem anderen europäischen Land sind die Bildungschancen eines Kindes derart vom Elternhaus  abhängig, wie in Deutschland. Dem entgegenzuwirken, sollte unser aller Anliegen sein. „Gute Bildung ist kein Wahlkampfslogan - gute Bildung ist unsere Pflicht!“, so Wölfle.

 

Sabine Wölfle kritisiert massiven Abbau von Lehrerstellen

07.02.17

Im Bildungsetat des Landes Baden-Württemberg sollen 1.074 Lehrerstellen gestrichen werden. Dies löst bei der Abgeordneten Sabine Wölfle großes Unverständnis aus. „Meine Rückmeldung aus den Gemeinden im Kreis ist, dass wir eher unter- als überversorgt sind. So konnten beispielsweise zu Beginn dieses Schuljahres 14 Schulen nur mit einem Notfallstundenplan starten. Ich sehe deshalb bei der Lehrerversorgung kein Einsparpotential,“ betont Sabine Wölfle.

Nach dem schlechten Abschneiden Baden-Württembergs in Schulver­gleichs­studien, wollte das CDU-geführte Kultusministerium eigentlich die Bildungs­qualität in den Fokus rücken. Mit einer unzureichenden Lehrer­ver­sorgung sei dies wohl kaum möglich, kritisiert die Abgeordnete.

Insgesamt kommt auf die Schulen viel Arbeit zu: eine immer heterogenere Schülerschaft, höhere Ansprüche der Eltern an die Elternarbeit, die Inte­gration von Flüchtlingen und die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen. „Zu diesem Zeitpunkt Lehrerstellen zu kürzen, halte ich für das absolut falsche Signal,“ betont Sabine Wölfle. Die Rahmenbedingungen an den Schulen sollten sogar eher verbessert werden, denn bereits im vergangenen Schuljahr gab es  auch bei uns im Land­kreis einen Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern für die ausge­schriebenen Lehrstellen.

Am Donnerstag wird im Landtag über den Bildungsetat beraten. Bei der Abstimmung müssen sich dann auch die Abgeordneten der Grünen und der CDU klar positionieren. Die SPD-Landtags­fraktion versucht, die vorgesehenen Einsparungen mit Nachdruck zu verhindern. Darüber hinaus wird die SPD für die Grundschulen den Ausbau von Förderstunden beantragen. „Angesichts steigender Schülerzahlen und einer heterogenen Schülerschaft sollten insbesondere die Grundschulen mit 180 zusätzlichen Deputaten gestärkt werden,“ begründet Sabine Wölfle diese Forderung.

 

Sabine Wöfle will Krankenhausförderung deutlich aufstocken

20.01.17

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Wölfle: „Nur mit einer höheren Förderung können dringliche Veränderungen umgesetzt und eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung gesichert werden“

Anlässlich der anstehenden Beratungen über den Haushalt des Sozialministeriums im Finanzausschuss des Landtags verlangte SPD-Fraktionsvize Sabine Wölfle eine deutlich höhere Förderung für die Krankenhäuser in Baden-Württemberg. „Wir beantragen, dass die Mittel des Krankenhausstrukturfonds des Bundes für Baden-Württemberg einschließlich der Ko-Finanzierung des Landes komplett zusätzlich zur zuletzt erreichten Höhe der Krankenhausinvestitionsförderung eingesetzt werden können. Nur so können dringliche Veränderungen umgesetzt und eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung gesichert werden“, unterstrich Wölfle.

Die Krankenhausförderung aus Landesmitteln soll nach dem Willen der SPD um 57 Mio. Euro auf insgesamt 519 Mio. Euro erhöht werden. Hinzu kommen dann noch mehr als 63 Mio. Euro des Bundes aus dem Krankenhausstrukturfonds.

Zudem wendet sich die SPD-Landtagsfraktion gegen die von Sozialminister Lucha vorgesehene Kürzung bei den Investitionen zum Bau von Heimen für Menschen mit Behinderungen. „Die SPD steht für die Inklusion auch beim Wohnen. In der grün-roten Koalition hatten wir uns darauf geeinigt, die Förderung beim Neubau auf kleinere und in Quartierstrukturen eingebundene Heime vor allem im Umfeld der Familien zu konzentrieren, aus denen die auf Wohnen im Heim angewiesenen Menschen mit Behinderungen stammen. Kürzungen an dieser Stelle sind ein politisch fatales Signal“, kritisierte Wölfle. Die von Minister Lucha vorgesehene Kürzung um fast 1 Mio. Euro bei der Investitionsförderung für die Behindertenhilfe soll demnach verhindert werden und der bisherige Mittelansatz von 8,4 Mio. Euro erhalten bleiben.

 

Sabine Wölfle besorgt um die geplante Schließung des AOK-KundenCenters in Elzach

16.01.17

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle, unterstützt den Bürgermeister von Elzach, Roland Tibi, in seinen Bemühungen, die geplante Schließung des AOK-KundenCenters in Elzach zu verhindern.

Wölfle spricht sich klar gegen die geplante Schließung aus, welche allein im oberen Elztal 6000 Versicherte betreffen würde. In einem Brief adressiert an den Vorsitzenden der AOK-Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, schildert die Landtagsabgeordnete ihre Bedenken, bezüglich der geplanten Schließung.

„Der ländliche Raum in Baden-Württemberg hat mit vielerlei Problemen zu kämpfen. Vor allem sind die zunehmend weniger werdenden Betreuungs- und Beratungsstellen ein klarer Verlust an Lebensqualität. Es ist sehr bedauerlich, dass die AOK sich ihren Prinzipien – den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – widersetzt. Besonders für die älteren Generationen, wäre dies eine gravierende Mehrbelastung. Ältere Menschen sind häufig auf örtliche Geschäftsstellen angewiesen, da sie in ihrer alltäglichen Mobilität stark eingeschränkt sind. Wirtschaftlichkeit ist ein durchaus wichtiges Thema, solange sie nicht zum Leidwesen der Bürgerinnen und Bürger wird.“, so Wölfle.

Auch der Bürgermeister von Elzach, Roland Tibi, zeigt sich deutlich besorgt:

„Gerade die AOK als größte und wichtigste Krankenversicherung hat die Pflicht auch im ländlichen Raum vor Ort ihre Hilfeleistungen anbieten zu müssen. Nur so werden die Beiträge der Versicherten auch sinnvoll eingesetzt. Die AOK darf uns im ländlichen Raum nicht im Regen stehen lassen. „

 

 

"Ein einzigartiges Projekt!" Treffen mit der "Herbstzeit"

04.01.17

Pflege im Alter ist für die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle eines der größten Zukunftsthemen im Land. Aus diesem Grund traf sich die Sozialpolitikerin mit Verantwortlichen der Herbstzeit gGmbH, welche in den Landkreisen Emmendingen und Ortenau einen ganz neuen Ansatz der Pflege verfolgt.

Stephanie Schwarzwälder und Klemens Jörger stellten das Konzept von Herbstzeit vor, einer Alternative zur Betreuung im Pflegeheim. Angelehnt an das Konzept der Pflegefamilien für Kinder, suchen sie Familien für Pflegebedürftige. So steht für die beiden der familiäre Gedanke im Vordergrund. Die Erfahrung gibt ihnen dabei Recht. Sie erzählten von einer 99 jährigen Dame, die in der Pflegefamilie wieder aufblühte und sich in ihren letzten vier Jahren zurück ins normale Leben versetzt fühlte. Für die Familien und die Pflegenden entsteht ein gegenseitiges Geben im familiären Ablauf. Derzeit betreut die „Herbstzeit“ 50 alte Menschen. Weitere Familien werden für die Aufgabe stetig gesucht. 

Neben den Leistungen für Unterkunft und Verpflegung,  erhalten die Familien ein Betreuungs- und Pflegegeld. Je nach Bedarf können sie einen ambulanten Pflegedienst hinzubuchen.

„Es ist ein tolles und einzigartiges Projekt getreu dem Motto Menschen helfen Menschen. Man beschreitet zusammen neue Wege, erlebt gemeinsame Momente und kann flexibel auf die verschiedensten Ereignisse des Lebens reagieren. Für die Zukunft der Pflege brauchen wir weitere Modelle, die in diese Richtung denken“, erklärte Wölfle.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.herbstzeit-bwf.de.

 

Veranstaltung

Bürgersprechstunde

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle MdL lädt Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu ihrer Bürgersprechstunde am Mittwoch, 29. November von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, in das emmendinger Wahlkreisbüro in der Franz-Josef-Baumgartnerstraße 1/1 ein. Vorherige Anmeldungen können entweder telefonisch unter 07641 9628182 oder per Email an info@wahlkreisbuero-woelfle.de erfolgen.

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