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Ein Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg bekommt derzeit monatlich 7.616 Euro - bezeichnet als Entschädigung. Diese wird bezahlt als Entgelt für die Ausübung des Mandats, das laut Bundesverfassungsgericht als berufliche Tätigkeit einzustufen ist. Die Summe muss versteuert werden, ein 13. Monatsgehalt wird nicht gezahlt. Daneben gibt es Aufwandsentschädigungen, die Geld- und Sachleistungen umfassen.

Für allgemeine Kosten wie Wahlkreisbüro, Porto, Mehraufwendungen am Sitz des Landtags und bei parlamentarisch bedingten Reisen erhält der Abgeordnete eine monatliche Pauschale in Höhe von 2.160 Euro. Reisekosten werden auf Nachweis erstattet. Das Land zahlt dem Abgeordneten auch die tatsächlich entstandenen Kosten für einen Mitarbeiter oder für entsprechende mandatsbedingte Dienstleistungen. Als Alternative ist aber auch eine monatliche Pauschale von 400 Euro möglich. Zur Aufwandsentschädigung gehört ferner, dass dem Abgeordneten Telefon, Fax und Internet im Landtag kostenlos zur Verfügung stehen. Im Übrigen kann er die Deutsche Bahn innerhalb Baden-Württembergs frei nutzen.

Nach dem Ausscheiden aus dem Landtag steht dem Abgeordneten Übergangsgeld zu. Die Dauer der Zahlung hängt davon ab, wie lange er im Parlament war. Für die Altersvorsorge, die eigenständig erfolgt, erhalten die Abgeordneten einen Vorsorgebeitrag in Höhe von monatlich 1.679 Euro. Voraussetzung ist der Nachweis einer entsprechenden privaten Altersvorsorge.

Grundlage für die Bemessung der Abgeordnetenbezüge ist das 2005 eingeführte und im Juni 2016 für die 16. Wahlperiode bestätigte sogenannte Indexierungsverfahren. Dies bedeutet, dass die Entschädigung auf der Grundlage von statistischen Maßzahlen angepasst wird. Bemessungszeitraum ist das jeweils vorangegangene Kalenderjahr. Für die Grundentschädigung teilt das Statistische Landesamt die Veränderung des Nominallohnindex für Baden-Württemberg mit, der die allgemeine Einkommensentwicklung in Baden-Württemberg abbildet. 

Für die Kostenpauschale ermittelt das Statistische Landesamt den Wert anhand der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für Baden-Württemberg, während sich der Vorsorgebeitrag an der Entwicklung des Höchstbeitrags zur allgemeinen Rentenversicherung orientiert.

Auf der Grundlage dieser Werte werden die neuen Entschädigungsleistungen errechnet und von der Landtagspräsidentin im Gesetzblatt für Baden-Württemberg veröffentlicht.

Quelle: Landtag von Baden-Württemberg

Sabine Wölfle ist Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung und leistet dort den aktuellen Höchstbetrag.

Zudem ist sie in folgenden Vereinen/Stiftungen Mitglied und leistet dort einen Mitgliedbeitrag bzw. Spenden:

  • Naturschutzbund Deutschland e. V.
  • Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Baden-Württemberg e. V.
  • Förderverein Elztalmuseum e. V.
  • Europa-Union Deutschland e. V.
  • Förderverein Zukunftsenergien Solarregio Kaiserstuhl e. V.
  • Rüstungsinformationsbüro e. V.
  • Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Waldkirch e. V.
  • Familienzentrum Rotes Haus, Waldkirch
  • Emmendinger & Waldkircher Tafel e. V.
  • Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.
  • Deutscher Kinderschutzbund e. V.
  • Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
  • sowie in mehreren Sportvereinen


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