Sabine Wölfle zu Gast in der Eduard-Spranger-Schule

11.01.2016

 

Die SPD-Landtagsabgeordnete und behindertenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Sabine Wölfle, besuchte die Eduard-Spranger-Schule in Emmendingen und machte sich ein Bild der Arbeit vor Ort.

Von den zwölf Schulabgängern im letzten Jahr konnten jeweils vier Schüler in den ersten Arbeitsmarkt, Integrationsbetriebe und Werkstätte n vermittelt werden. Eine großer Erfolg der sich herumspricht. In das neue Schuljahr startete man wieder mit drei Eingangsklassen. Um die Schüler gut beschulen zu können hat Schulleiter Stephan Hiller aufgrund der Raumnot nun einen Antrag für neue Lernräume eingereicht.

Den unterschiedlichen Profile der Kinder werden Hiller und sein Team mit differenziertem und individuellem Lernen gerecht. Die Methodik zeigten die Lehrer der Abgeordneten im Unterricht der dritten Klassenstufe.

Durch das neue Inklusionsgesetz besitzen die Eltern jetzt eine Wahlmöglichkeit, die Sonderschulpflicht wurde aufgehoben Wichtig ist für alle Beteiligten dabei, dass den Anforderungen und Lernvoraussetzungen des Kindes Rechnung getragen wird.

„Die Inklusion braucht ihre Zeit. An den sonderpädagogischen Einrichtungen sitzen seit Jahren die Experten, jetzt werden auch Zug um Zug Regelschulen sich stärker mit dem Thema befassen müssen, wenngleich wir nach wie vor die Sonderschulen brauchen werden, und dazu stehe ich auch“ so Wölfle und weiter: „für die Zukunft wollen wir, dass in der Lehrerausbildung sonderpädagogische Elemente ein wichtiger Bestandteil sind, damit auch an Regelschulen gemeinsam mit Sonderpädagogen im Sinne der Inklusion unterrichtet werden kann“, erklärte Sabine Wölfle.