Wölfle fordert Klarstellung

06.07.2016

Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle, Mitglied im Verkehrsauschuss des Landtags, fordert Klarstellung zum Ausbau der A5.

Mitte Juni hat Wölfle mit dem Antrag 16/131 das Landesverkehrsministerium aufgefordert, die Auffassung des Landes zum Thema 6-streifigen Ausbau der A5 klarzustellen. Hintergrund ist die Abstimmung der Grünen in den Kreistagen Emmendingen und Ortenau, welche sich gegen den Ausbau positioniert haben.

Wölfle zeigt sich erleichtert, dass Landesverkehrsminister Winfried Hermann die Meinung seiner Parteikollegen in Südbaden nicht teilt. „Die hohe Belastung der A5 zeigt sich deutlich in der Anzahl der Fahrzeuge. Wer Richtung Schweizer Grenze fährt, sieht kilometerlange Staus, vor allem im Bereich LKW. Die Höherstufung der A5 in den Vordringlichen Bedarf des Bundes ist alternativlos“, so die Abgeordnete. Sie fragte zudem auch nach möglichen Synergieeffekten im Zuge des Ausbaus der Rheintalbahn. Auch wenn die Planung durch unterschiedliche Stellen durchgeführt werden, ist für Wölfle dennoch klar, dass es Gemeinsamkeiten in der Bauausführung geben wird, Stichwort Erdaushub, und da wo möglich eine gemeinsame Abstimmung möglich sein sollte. „Das spart viel Geld ein und sicherlich auch Zeit, es wäre den Bürgern nicht vermittelbar, wenn zweimal an der gleichen Stelle Erde ausgehoben“. Wölfle freut sich, dass auch das Minsiterium diese Synergieeffekte sieht und darauf achten wird, dass diese auch genutzt werden.

„Die Raumschaft braucht den sechspurigen Ausbau der A5 dringend. Ich fordere meinen grünen Landtagskollegen Alexander Schoch auf, klarzustellen, dass auch er sich hinter seinen Verkehrsminister stellt und wir gemeinsam hier mit der gleichen Forderung gegenüber dem Bund auftreten“, so Sabine Wölfle.