Winden hat nach der B294 noch viele andere Themen

08.12.16

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle traf sich zum Gespräch mit Windens Bürgermeister Klaus Hämmerle. Im Austausch ging es vor allem um die Infrastruktur der beiden Windener Ortsteile, Niederwinden und Oberwinden, nachdem nun endlich die Ortsumfahrung bis 2023 realisiert wird.

Für Hämmerle ist klar, dass dies für die Zukunft der Gemeinde allerdings nur ein Teilschritt bedeutet. Aus diesem Grund wird die Gemeinde im kommenden Jahr einen Antrag zur Aufnahme ins Landesprogramm „Entwicklung Ländlicher Raum“ als Schwerpunktgemeinde stellen. Dadurch möchte er in beiden Ortsteilen private und öffentliche Sanierungsmaßnahmen, auch im sozialen Wohnungsbau und generationsübergreifende Modelle, umsetzen.

Der Breitbandausbau ist bereits voll im Gange. Notfalls mit weiteren eigenen Mitteln will die Gemeinde zudem erreichen, dass möglichst alle Ortsflächen in der Gemeinde gut abgedeckt werden

Mit der Elektrifizierung der Elztalbahn soll sich Winden und das gesamte obere Elztal auch verkehrstechnisch weiterentwickeln. Wölfle und Hämmerle plädierten im Gespräch dafür, dass es beim wichtigen Umbau keine mehrmonatige Komplettsperrung gibt. Bei der Energiewende setzen beide auf die erneuerbare Energie. „Wir brauchen alle Strom und irgendwoher muss dieser kommen. Ob in der Landschaft jetzt ein Windrad oder Hochspannungsmast steht, macht für mich keinen Unterschied“, so Wölfle.

Abschließend erklärte sie: „Als ehemalige Windnerin freut es mich, dass die Gemeinde so gut dasteht und sich stetig weiterentwickelt“.