„Eine Schule mit Vorbildcharakter“

02.06.17

Die stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle  MdL erkundigte sich in Hausach über die Entwicklung der Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule und dem großen Potential dieser inklusiven und vielfältigen Schulform.

An dem gemeinsamen Gespräch mit der Rektorin, Simone Giesler, und dem Konrektor, Stefan Zechmeister, beteiligten sich unter anderem die  Fraktionssprecherin und Gemeinderätin, Brigitte Salzmann, und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Bernd Salzmann, um über die Entwicklung der Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule zu sprechen.

„Wir haben eine sehr bunte Durchmischung der Schülerinnen und Schüler, da die Eltern zunehmend eine veränderte Lernkultur wahrnehmen und dies sehr zu schätzen wissen.“, betonte  eingangs die Schulleiterin Simone  Giesler.

Das Konzept der Gemeinschaftsschulen sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule gemeinsam beschult werden. Einzelne Fächer können auf verschiedenen Niveau-Stufen unterrichtet werden, sodass Schülerinnen und Schüler in ihren Begabungen und Talenten gefördert werden. Die Gemeinschaftsschule verfolgt einen inklusiven Ansatz. Kinder sollen hier nicht ausgesiebt werden, sondern in ihren Talenten und Fähigkeiten gestärkt werden. Die Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule versteht sich als eine Schule, in welcher das Schulleben durch die Gemeinschaft und ein gemeinsames Wir-Gefühl bereichert wird.

„Es ist wirklich großartig, dass wir hier in Hausach eine Schule mit Vorbildcharakter haben. Während in vielen anderen Städten Träger versuchen ihre Schulen mühsam am Leben zu erhalten, expandiert die Graf-Heinrich-Gemeinschaftsschule in Hausach aufgrund des besonderen pädagogischen Konzeptes stetig.“, so die Gemeinderätin Brigitte Salzmann.

„Diese Schule zeigt uns, dass gemeinsames Lernen in einer heterogenen Schulgemeinschaft für die Entwicklung der Kinder besonders förderlich ist. Hier wird Inklusion und Vielfalt gelebt. Die Gemeinschaftsschule hat eine enormes Potential und arbeitet schüler*innenbezogen und nicht leistungsbezogen. Jetzt gilt es, die Gemeinschaftsschule zu fördern. Wir brauchen dringend mehr Lehrkräfte, mehr sonderpädagogisches Fachpersonal und eine bedarfsorientierte finanzielle Ausstattung dieser vielfältigen Schulart. Hier steht die Landesregierung in der Pflicht, Kinder, Lehrkräfte und Eltern an Gemeinschaftsschulen zu unterstützen und nicht im Regen stehen zu lassen.“, so Wölfles zentrale Forderung.