Wölfle fordert mehr Unterstützung für die beruflichen Schulen im Landkreis Emmendingen

15.03.18

In einem Schreiben an die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle äußerte der örtliche Personalrat der Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-sozialpflegerischen Schule Emmendingen (GHSE) seinen Unmut darüber, dass das berufliche Schulwesen immer neue Aufgaben aufgelastet bekommt, während es gleichzeitig an den nötigen materiellen und personellen Ressourcen fehle. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern schnelle unbürokratische Lösungen. „Unsere Schüler*innen wollen wir nicht nur irgendwie ausbilden oder gar beschäftigen, sondern wir sollen unserem pädagogischen Auftrag gerecht werden“, so die Verfasser*innen.

Die Landtagsabgeordnete hat sich nun mit einem persönlichen Schreiben an die Kultusministerin gewandt, um auf die Situation des GHSE aufmerksam zu machen und die Ministerin darum gebeten, alle in Frage kommenden Unterstützungsmöglichkeiten für die beruflichen Schulen zu prüfen. Der Unterrichtsausfall im Schuljahr 2017/18 ist auf Rekordhoch. Über alle Schularten hinweg fällt anteilig 12,5% mehr Unterricht als im Vorjahr aus. An Gymnasien und beruflichen Schulen sind es sogar anteilig 20%. Die stellv. Fraktionsvorsitzende Sabine Wölfle sieht eine der Ursachen in den Stellenstreichungen von Grün-Schwarz. „Angesichts der Streichung von über 1000 Lehrerstellen ist es mehr als unverständlich, den schwarzen Peter jetzt den Lehrkräfte an den Schulen zuzuschieben“, so die Abgeordnete und ergänzt: „Hier erwarte ich Antworten von der Kultusministerin und ein klares Bekenntnis zu unseren beruflichen Schulen“.