Zweijährige Berufsschule für Altenpflegehilfe kann eingeführt werden

14.06.18

Das von der sozial- und integrationspolitischen Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion Sabine Wölfle MdL persönliche Schreiben an die CDU- Kultusministerin Susanne Eisenmann zeigt Wirkung. Im Mai hatte der Landkreis Emmendingen beschlossen, eine Zweijährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe für Menschen mit Migrationshintergrund in Emmendingen einzurichten. Da der Schulversuch schon im kommenden Schuljahr 2018/2019 starten soll, war klar, dass hier schnell Regelungen getroffen werden müssen. Leider stellte sich heraus, dass aufgrund von §2 der Verordnung zur regionalen Schulentwicklung, der Schulversuch derzeit nicht umgesetzt werden kann.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion Sabine Wölfle MdL hat sich daraufhin in einem Ministerbrief direkt an Kultusministerin Susanne Eisenmann gewandt und um eine Lockerung der Vorgaben zur Einführung neuer Schularten gebeten. Nun liegt die Antwort der Ministerin vor:

Die Gewerblichen und Hauswirtschaftlich- Sozialpädagogischen Schulen in Emmendingen können in den Schulversuch aufgenommen werden und so zum neuen Schuljahr mit der Zweijährigen Berufsfachschule für Altenpflegehilfe für Menschen mit Migrationshintergrund starten. Sabine Wölfle freut sich sehr über diese Entscheidung: „Die zweijährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe ist eine tolle Möglichkeit, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Fluchterfahrungen mit wenig Deutschkenntnissen die Berufsausbildung in der Altenpflegenhilfe zu ermöglichen.“ Neben dem fachlichen Unterricht im Rahmen der Altenpflegeausbildung erhalten die Schüler hier auch Deutschunterricht sowie Staatsbürgerkunde. Sabine Wölfle bekräftigt: „Bei der zweijährigen Berufsschule zur Altenpflegehilfe entsteht eine win- win Situation: Die hoch motivierten Jugendlichen, erhalten die Unterstützung, die sie zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung benötigen und der Landkreis Emmendingen gewinnt qualifizierte Altenpflegehelfer. Ich freue mich, dass Kultusministerin Eisenmann das ebenso sieht und hier schnell in unserem Sinne entschieden hat.“