Sabine Wölfle MdL besucht FAMIGO in Kenzingen

Dieses Jahr gewann das Kenzinger Start-Up FAMIGO den mit 100.000 Euro dotierten Ideenwettbewerb “Tourismus digital” des Ministeriums der Justiz und für Europa Baden-Württemberg. FAMIGO bietet eine digitale Lösung, wie Städte und Gemeinden ihre Familienangebote auf dem Silbertablett präsentieren können. Die hiesige Wahlkreisabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion gratulierte dem jungen und innovativen Start-Up. In einem persönlichen Gespräch mit dem Gründer von FAMIGO, Alexander Feldberger, machte sich Wölfle ein eigenes Bild von der zukunftsweisenden Idee.

„FAMIGO vereint für die Kommune die wichtigen Themen Digitalisierung und Familienfreundlichkeit“, betont Alexander Feldberger eingangs. Viele Familien stünden vor der Frage, woher sie wichtige Informationen herbekommen. Wo finde ich per Knopfdruck die Kita, die zu meiner zukünftigen Arbeitszeit passt, gebündelt alle Eltern-Kind-Kurse im Umkreis von 10 km zum Wohnort und Schlecht-Wetter-Empfehlungen für den Familien-Sonntag? Hierauf möchte FAMIGO eine Antwort geben. Zum einen sollen alle Familienangebote der Kommune digitalisiert werden und zum anderen passgenau zum Alter der Kinder und den Interessierten  präsentiert werden. „Kinderschreien ist Zukunftsmusik“, betont Feldberger überzeugt und weist auch auf die Potentiale für Unternehmen hin. Diese hätten einen Standortvorteil, wenn sie ihren zukünftigen Arbeitnehmer*innen gleich alle örtlichen Familienangebote mit auf den Weg geben könnten.

Sabine Wölfle ist überzeugt, dass FAMIGO hier eine wichtige Marktlücke entdeckt hat. „Die Kommunen stehen vor der Mammut-Aufgabe Digitalisierung und niemand weiß so richtig, was sich hinter diesem Mantra verbirgt“, konstatiert Wölfle und ergänzt: „FAMIGO ist hier ein erster Schritt in Richtung familienfreundliche Kommune im digitalen Zeitalter“, so die Abgeordnete. Zentral sei für Wölfe Start-Ups besser zu unterstützen. „Vor allem in der Anfangszeit gehen viele kleine und innovative Start-Ups insolvent. Hier müssen wir uns auch als Land Gedanken machen, wie wir Gründer besser unterstützen können. Andere Bundesländer gehen da sehr innovative Wege“, resümiert Wölfle. Weitere Infos unter: https://famigo.info.