Sabine Wölfle MdL wendet sich an Kultusministerin – Volkshochschulen bekommen mehr Räume

Im Mai wandte sich Dr. Ralf Karl Oenning, der Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Musikschule / Volkshochschule (VHS) Nördlicher Breisgau an die Abgeordneten im Landkreis Emmendingen. In einem persönlichen Gespräch zwischen der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle und Dr. Oenning ging es grundsätzlich um die Einschränkungen des Volkshochschulbetriebs in der Corona-Krise. Als besonders problematisch stellte sich ein Bestandteil der Corona-Verordnung Schule heraus, die eine Mitwirkung außerunterrichtlicher Partner am Schulbetrieb ausschloss.

Häufig sind Volkshochschulen auf die Räumlichkeiten regulärer Schulen angewiesen. Mit den nun geltenden Sicherheits- und Hygienekonzepten verschärft sich dieses Problem. Durch die Verordnung des Kultusministeriums über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs vom 29. April 2020 war diese Form der Zusammenarbeit bislang nicht mehr möglich gewesen, was die Volkshochschulen vor große Hürden stellte. Um die dringende Frage nach den Raumkapazitäten zu beantworten, wandte sich die Emmendinger Abgeordnete Sabine Wölfle in einem persönlichen Schreiben an die zuständige Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Darin bat Wölfle um eine zügige Lösung und/oder Ausnahmegenehmigung für die 169 Volkshochschulen im Land. In einem nun vorliegenden Antwortschreiben stellte Ministerin Eisenmann eine Nutzung der schulischen Räume – sofern sie nicht unmittelbar schulisch genutzt würden – in Aussicht. Die anstehende Änderung der Corona-Verordnung Schule würde diesen Aspekt miteinbeziehen.

„Ich freue mich sehr, dass die Volkshochschulen jetzt Planungssicherheit haben und hoffe, dass sie ihr breites Bildungsangebot bald wieder flächendeckend zur Verfügung stellen können“, so Wölfle.