„Sport als Gesundheitsförderung“ – Sabine Wölfle zu Besuch im INJOY Sports- & Wellnessclub Emmendingen

„Fitnessstudios leisten einen erheblichen Beitrag für die Rehabilitation und Gesundheitserhaltung vieler Menschen“, stellt gleich zu Beginn des Gesprächs die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle klar. Sie war der Einladung der Geschäftsführerin des INJOY Sports- & Wellnessclub Emmendingen, Regina Felger, gefolgt, die alle Abgeordneten angeschrieben und um Unterstützung für die Fitnessstudios gebeten hatte. Wölfle setzte sich daraufhin beim Sozialminister für weitere Lockerungen für Sportclubs ein. Man müsse wegkommen von der Überzeugung, dass es in Fitnessstudios ausschließlich um Muskelaufbau gehe. „Bei uns steht Gesundheit und die Stärkung des Immunsystems im Vordergrund. Wir beobachten mit großer Sorge, was der Lockdown mit vielen Menschen angerichtet hat“, so INJOY-Geschäftsführerin Regina Felger.

Zwar dürfen Fitnessstudios wieder öffnen, allerdings seien die Auflagen und Verordnungen nicht immer stringent und in sich logisch. So sei es teilweise nicht nachvollziehbar, warum Umkleideräume noch immer nicht geöffnet werden dürften, wenngleich man dort die Hygieneabstände gut einhalten könnte. Hinzu käme, dass Fitnessstudios noch immer keinem genauen politischen Fachbereich zugeordnet werden können. Läge der Schwerpunkt auf Sport, so wäre das Kultusministerium zuständig. Läge der Schwerpunkt auf Gesundheit, dann greifen die Vorschriften des Sozialministeriums. Handelt es sich um ein rein privatwirtschaftliches Unternehmen, so wäre wiederum das Wirtschaftsministerium zuständig. Hier mahnt Wölfle eine bessere Informationspolitik durch das Land an. Es fehle an aufeinander logisch abgestimmten Gesamtkonzepten.

„Für sehr viele Menschen ist Bewegung ein Stück Lebensqualität und gerade für Seniorinnen und Senioren ist eine regelmäßige sportliche Betätigung essentiell. Wir müssen politisch stärker zwischen den klassischen Muskelbuden und gesundheitsorientierten Sportstätten differenzieren. Doch allen voran brauchen wir jetzt klare und verbindliche Vorgaben aus den Ministerien und eine stärkere Einzelfallbetrachtung durch die Ordnungsämter“, resümiert die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle und bekundete hier auch parlamentarisch tätig werden zu wollen.