Sabine Wölfle fordert Einsatz mobiler Impfteams in Kommunen für über 80Jährige

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle befürchtet, dass die Schwelle für die Vereinbarung eines Impftermins einschließlich der Fahrt in das Impfzentrum nach Kenzingen für die Zielgruppe der über 80-Jährigen zu hoch ist. Sie schlägt daher vor, dass mobile Impfteams zu einem festen Termin in die Kommunen kommen. Die Termine könnten über die Mitteilungsblätter der Gemeinden kommuniziert werden und so könnte älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern vor-Ort ein niederschwelliges Impfangebot gemacht werden.

Wölfle hatte im Vorfeld den Vorschlag in zahlreichen Gesprächen mit Bürgermeistern und anderen kommunalpolitisch Verantwortlichen diskutiert und erhielt nur Zustimmung für diese Form der dezentralen Lösung. Im Kontext der aktuellen Impfdebatte weist Wölfle zudem darauf hin, dass nahezu 80% der über 80-Jährigen noch im häuslichen Umfeld wohnen. Sobald die Pflegeeinrichtungen durchgeimpft sind muss diese große Personengruppe schnell und ohne viel Aufwand die Möglichkeit zu einer Impfung bekommen. „Wir haben im Kreis Emmendingen viele abgelegene Orte sowie Seitentäler ohne ausreichende ÖPNV-Anbindung. Es ist daher für diese ältere Zielgruppe nicht zumutbar, eine Fahrt und einen Impftermin eigenverantwortlich zu organisieren. Bis die Impfungen durch Hausärzte durchgeführt werden können, wäre dies eine praktikable Lösung, um möglichst viele potentiell gefährdete Personen zu erreichen.“, resümiert die Emmendinger Abgeordnete.