Sabine Wölfle: „Öffnung von Schulen und Kitas nur, wenn Teststrategie flächendeckend umgesetzt wird“

 

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin Sabine Wölfle erneuert die Forderung ihrer Fraktion, Kitas und Schulen im Land nur dann vorsichtig und schrittweise zu öffnen, wenn die Teststrategie des Landes bis dahin auch wirklich umsetzbar ist: „Jeder Erzieherin und jedem Erzieher und allen Lehrkräften im Land muss klar sein, in welcher Arztpraxis oder Apotheke zu welchen Zeiten getestet werden kann. Es muss sichergestellt sein, dass genügend Tests zur Verfügung stehen und jeder zügig zu seinem Test kommt. Ein Organisations-Desaster wie bei der Impfhotline darf es nicht geben!“

Angesichts der Meldung, wonach viele Apotheken im Land das von Sozialminister Lucha angedachte Testangebot aufgrund der räumlichen Vorgaben nicht erfüllen können, appelliert Wölfle an Lucha: „Die Teststrategie muss sitzen. Und zwar nicht erst am Tag, wenn die Kitas und Schulen wieder flächendeckend öffnen!“

Zudem fordert Wölfle, dass die Landesregierung in Ergänzung zu den PCR-Tests und den Antigen-Schnelltests, die nur durch geschultes Personal verwendet werden dürfen, auch auf Tests für Ungeschulte setzt und sofort in die Beschaffung einsteigt. Sozialminister Lucha dürfe nicht wieder zu spät reagieren, sondern müsse noch vor der deutschlandweiten Zulassung dieser „Laien-Tests“ aktiv werden. „Im vergangenen Jahr war Baden-Württemberg etwa im Vergleich zu Bayern leider bei der Bestellung von Antigen-Schnelltests zu zögerlich. Deshalb konnten beispielsweise Pflegeheime im Land nicht so gut geschützt werden, wie es möglich und nötig gewesen wäre. Das muss jetzt anders laufen.“