Sabine Wölfle freut sich über Geschwindigkeitsreduktion auf der L105 – Situation bleibe weiter unbefriedigend

Das Landratsamt Emmendingen hat auf der L 105 im Streckenabschnitt Klausenhöfe – Ziegelei in beiden Fahrtrichtungen die zulässige Höchstgeschwindkeit auf 70 km/h reduziert. Wölfle hatte bereits mehrfach gefordert, die Situation vor Ort zu entschärfen. Besonders für Radfahrer ist der Streckenabschnitt ausgesprochen gefährlich. Bereits im Mai 2019 hatte die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle im Rahmen eines vor-Ort-Termins mit Eltern und der Presse auf die besondere Situation der L 105 aufmerksam gemacht und im Nachgang verschiedene Gespräche mit Verantwortlichen geführt.

Das zentrale Problem: Die beiden Brücken über dem Leopoldskanal müssten angepasst oder baulich verändert werden, um einen Fahrradweg zu realisieren. Zuständig für diese Baumaßnahmen ist allerdings das Regierungspräsidium Freiburg als Vertreter des Landes. Dem Kreis sind insoweit die Hände gebunden. Wölfle hat schon mehrfach gefordert, dass das Land hier aktiv wird und eine Lösung findet. Leider vergebens. Umso mehr freut sich die Abgeordnete nun, dass der Kreis Ihre Hinweise zum Anlass genommen hat, einen Ortstermin durchzuführen und in eigener Zuständigkeit die zulässige Geschwindigkeit zu reduzieren.

„Die Situation konnte zwar leicht entschärft werden, doch es bleibt weiterhin unbefriedigend. Das grün geführte Verkehrsministerium ist nun gefragt, möglichst zügig Lösungen für die Brücken anzuordnen, denn insbesondere für Fahrradwege bleibt die Strecke sehr gefährlich. Der Ball liegt nun beim Land.“, resümiert Wölfle.