Bei St. Franziskus in Heiligenbronn

Veröffentlicht am 21.12.2016 in Unterwegs

„Dies ist eine Vorzeigeeinrichtung“, äußerte sich die behindertenpolitische Sprecherin und stellvertretende SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Sabine Wölfle anlässlich ihres Besuchs in der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn.

Gemeinsam  mit dem Schramberger SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Mirko Witkowski informierte sie sich über die Angebote für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen.

Vorstand Dr. Michael Wollek zeigte auf, dass Inklusion keine Einbahnstraße ist. Für ihn ergänzt sich die Teilhabe gegenseitig. Durch die Arbeit sammle man prägende Erfahrungen, die eine persönliche Bereicherung sind. Dies bestätigte auch Roland Flaig, der Leiter der Behindertenhilfe. Mit einer Vermittlungsquote von über 70 Prozent werden in der Stiftung ausgebildete junge Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt integriert – eine Zahl, die Sabine Wölfle sehr beeindruckte. Es wurde bei dieser Gelegenheit einhellig bedauert, dass es noch kein verpflichtendes soziales Jahr gibt.

Beratungsstellenleiterin Ulrike Broy stellte noch das Kompetenzzentrum für Menschen mit Taubblindheit vor, das federführend in Baden-Württemberg ist und mit anderen Einrichtungen in Europa sich vernetzt. Das Taubblindenzentrum mit seinen Beratungs- und Schulungsangeboten trage dazu bei, dass Menschen, die nicht oder kaum sehen und hören können, möglichst selbstständig durchs Leben gehen können. Bei dem intensiven Gespräch wurde gemeinsam unterstrichen, dass Teilhabe auch für Menschen mit mehrfacher Behinderung gelten muss. Vorstand Wollek unterstrich: „Jedes Kind braucht zur Chance zur Weiterentwicklung mit der nötigen Unterstützung.“

Die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle aus Emmendingen zeigte sich von der Vielfalt in der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn beeindruckt. „Diese Expertise ist für uns in der Politik ungemein wichtig. Nur mit Ihrem Erfahrungsschatz können wir die richtigen Gesetze auf den Weg bringen“, erklärte sie. „Zudem überwinden Sie mit ihrer Arbeit Hemmschwellen und zeigen, dass Inklusion gelingen kann.“ Mirko Witkowski ergänzte: „Für uns in Schramberg ist es toll, so eine Einrichtung zu haben, die auch international anerkannt ist“.

 

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