Breisgau-S-Bahn: Verkehrsminister geht auf SPD-Forderung ein

Veröffentlicht am 04.03.2020 in Landespolitik

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Sabine Wölfle haben dem Verkehrsminister Winfried Hermann heute das Ergebnis der Postkartenaktion übergeben. Damit machen sie auf die Probleme bei der Breisgau-S-Bahn aufmerksam. Der Minister zeigte sich einsichtig und sagte zu, sich im Rahmen eines Bürgerdialogs den Fragen der ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzern zu stellen.

152 Unterschriften von Pendlerinnen und Pendlern haben die beiden SPD-Landtagsabgeordneten dem Verkehrsminister übergeben. Eine weitere Kiste voller Postkarten ist bereits im Verkehrsministerium eingetroffen, wie Ministeriumsvertreter verlautbaren ließen. Die beiden SPD-Abgeordnete betrachten die Postkartenaktion als vollen Erfolg: „Die Aktion hat Wirkung gezeigt. Der Unmut über die unhaltbaren Zustände bei der Breisgau-S-Bahn ist groß. Die Pendlerinnen und Pendler haben die Nase voll von Zugausfällen und Verspätungen. Die vielen Unterschriften sind ein klares Zeichen an den Verkehrsminister, dass sich etwas ändern muss“, so die beiden Abgeordneten.

 

Die Postkartenaktion fand  in der betroffenen Region statt, um den Verkehrsminister zum Einlenken und zu einer schnellen Reaktion zu bewegen. An der Aktion beteiligt waren neben den SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Sabine Wölfle, der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner sowie die SPD- und Juso-Kreisverbände Freiburg, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

 

Sabine Wölfle, SPD-Landtagsabgeordnete aus Emmendingen, begrüßt die ersten Zugeständnisse des Verkehrsministers: „Minister Hermann kommt unserer Bitte nach, endlich mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog zu treten“, so Wölfle. Sie hatte den Minister in einem persönlichen Brief gebeten vor Ort zu kommen. Verkehrsminister Hermann kündigte nun an, die Fragen der ÖPNV-Nutzerinnen und Nutzer öffentlich zu beantworten. Der Termin steht bereits fest: Der Bürgerdialog findet am Dienstag, den 17. März um 19:30 Uhr im Kurhaus Kirchzarten statt. 

 

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