Diskussion bei der SPD Endingen

Veröffentlicht am 20.06.2015 in Ortsverein

Der SPD- Ortsverein Endingen hatte dieser Tage zu eine Informationsveranstaltung mit der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle eingeladen um über das Thema Flüchtlinge zu diskutieren.

Die Ortsvereinsvorsitzende Heide Thoma sagte zu Beginn der Veranstaltung, dass zurzeit 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht seien. Sie fliehen vor Krieg, Terror und Unterdrückung und suchen bei uns Sicherheit, Frieden und eventuell eine neue Heimat. Wenn diese Menschen zu uns kommen sind sie oft traumatisiert, weil sie schreckliche Dinge erlebt haben. Sie brauchen Hilfe und Unterstützung um sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.

Sabine Wölfle, die auch Mitglied des Integrationsausschusses des Landtags ist, machte deutlich, dass die Flüchtlingsproblematik für alle Gemeinden und Städte eine Herausforderung, aber auch eine Chance darstelle. „Die ganze Situation fordert uns auf allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen“, so Wölfle. In der lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass keiner seine Heimat freiwillig verlässt. Sabine Wölfle appellierte auch an die Besucher, dass es keinen Interessenkonflikt zwischen den Flüchtlingen einerseits und anderen Gruppen wie z.B. Alleinerziehende, Rentner mit kleiner Rente oder Wohnungslose auf der andern Seite geben dürfe. Im Jahr 2014 erreichten 26.000 Flüchtlinge das Land Baden- Württemberg. Nach neuesten Berechnungen werden es im Jahr 2015 mehr als doppelte so viele sein. Das ist eine große Herausforderung für die Gemeinden und Städte. Endingen hat sich bereit erklärt eine Flüchtlingsunterkunft zu bauen. Dazu wird in den nächsten Wochen der Startschuss erfolgen. Bürger haben sich bereit erklärt ihre Sprachkenntnisse bei der Betreuung der Flüchtlinge einzusetzen, andere haben angeboten Deutschkurse zu geben. Heide Thoma berichtete, dass sich bereits unter dem früheren Pfarrer Baumgartner ebenfalls Mitbürger bereit erklärt hatten, bei der Integration von Flüchtlingen mitzuarbeiten. Dazu sagte Sabine Wölfle: „Wenn man die Kirchen, Sozialverbände und eine engagierte Bürgerschaft ins Boot holt, kann die Integration gelingen“.

 

 

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