Kommunen, Land und Bund zum Handeln bei Gewalt aufgefordert

Veröffentlicht am 25.11.2016 in Pressemitteilungen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, am 25. November, ruft SPD-Landtagsab­geordnete Sabine Wölfle zu mehr Solidarität auf.  Die Politik müsse bei diesem Thema auf kommunaler, landes- und bundespolitischer Ebene entschlossener handeln.

Der Tag ist ursprünglich einer Schwester gewidmet, die 1960 als Mitglied einer revolutionären Bewegung in der Dominikanischen Republik ermordet wurde. Gewalt gegen Frauen ist aber nichts, was nur in der Vergangenheit oder in fernen Ländern an der Tagesordnung war und ist. Auch heute bei uns in Deutschland wird fast jede siebte Frau Opfer von sexueller Gewalt.

Für Sabine Wölfle ist klar, dass man endlich mehr handeln statt schweigen muss. Derzeit sind von ihr mehrere parlamentarische Initiativen in Bearbeitung, die für Frauen Verbesserung bringen sollen. Sei es bei der Ausstattung von Frauenhäusern oder auch bei der Umsetzung des Landesaktionsplans „Gewalt gegen Frauen“. Die Sozialpolitikerin bemängelt, dass es nach dem Tatendrang von Grün-Rot nur noch leere Phrasen von Grün-Schwarz gibt.

„Gewalt gegen Frauen zieht sich durch alle gesellschaftlichen Ebenen. Wir brauchen mehr Schutzkonzepte und eine konsequente Fortschreibung des Landesaktionsplans“, erklärte Wölfle.

Doch auch die kommunale Ebene ist gefragt. Es braucht mehr Aktionen wie die „Mutigen Mädchen“ in Waldkirch. Solche Aktionen sollten von den Kommunen stärker unterstützt werden und nicht, wie so oft, dem Rotstift zum Opfer fallen.

 

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