Kultusministerin ordnet Shutdown an den Schulen für Chöre und Orchester an

Veröffentlicht am 20.07.2020 in Aktuelles

Aus dem Kultusministerium kommt kurz vor den Sommerferien eine neue Corona Verordnung welche für Unruhe an den Schulen sorgen wird. „Ministerin Eisenmann sorgt erneut für Verwirrung und Verärgerung in dem sie in der neuen Verordnung den Musikunterricht faktisch zum Erliegen bringt“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle.

Demnach sind Chorarbeit, Musikunterricht mit Blasinstrumente und jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften nicht mehr erlaubt. Allerdings ist den Musikschulen unter Auflagen der Gesangs- und Blasunterricht seit dem 1. Juli 2020 wieder erlaubt. „Wer kann solche sich widersprechende Anordnungen eigentlich noch nachvollziehen? Die Regeln für die Musikschulen lassen sich auch auf den Musikunterricht an den Schulen übertragen“ fragt sich Wölfle. Zumal andere Bundesländer offenbar deutlich einheitlicher damit umgehen, wie zB. Rheinland-Pfalz oder Berlin. Wölfle sieht hier vor allem Schulen wie das GSG in Waldkirch stark betroffen.

Jahrelange Aufbauarbeit für Chöre, Schulorchester wie Big Band kommen nun faktisch zum Stillstand. Für Wölfle ist dies völlig inakzeptabel, denn nicht nur die teuren angeschafften Instrumente werden nicht genutzt werden können, auch Musiklehrer sind damit ohne Aufgabe. Ein Gespräch mit den Musiklehrern gab es wohl auch nicht, für Wölfle erneut der Beweis, dass die Ministerin noch immer nicht fähig ist, mit Betroffenen zu kommunizieren.

„Jetzt bleibt den Musiklehrern nichts anderes mehr übrig, als über Onlinepetitionen auf diese Sachlage hinzuweisen. Aktuell gibt es sogar zwei Petitionen dazu im Netz. Wölfle sieht noch einen weiteren Punkt der neuen Coronaverordnung mehr als kritisch. Durch das Verbot der jahrgangsübergreifenden AG´s sind neben Chören und Orchestern auch Sport,-Theater,-Musicalarbeitsgemeinschaften nicht mehr möglich. "Faktisch ist sogar die Schülermitverantwortung, kurz SMV, betroffen“. Für Sabine Wölfle alles nicht nachvollziehbar, denn Hygiene- und Abstandsregeln können überall angewendet werden, "auch in Schulen“.

 

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