Nicht alle Jugendämter sind rund um die Uhr erreichbar

Veröffentlicht am 07.11.2018 in Landespolitik

Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Emmendinger Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle angestoßener Antrag zu Notdienstregelungen der Jugendämter in Baden-Württemberg bei akuten Bedrohungen des Kindeswohls. Akute Bedrohungen des  Kindeswohls innerhalb von Familien treten häufig nicht in der  regulären Erreichbarkeit der Jugendämter auf. Meistens ist dann die  baden-württembergische Polizei erster Helfer in der Not.  Dem Handeln der Polizei  sind aber auch  Grenzen  gesetzt,  weil  bestimmte  Maßnahmen,  insbesondere die vorläufige Inobhutnahme, in der Zuständigkeit der Jugendämter liegen.

Sabine Wölfle sieht hier das Land in der Pflicht entsprechend nachzusteuern. „Der Verweis auf die Polizei oder auf Jugendhilfeeinrichtungen freier Träger ist nicht zulässig“, rügt die Sozialpolitikerin. Das Sozialministerium muss nun rasch verlässliche Regelungen einfordern. Über den Sozialausschuss will Wölfle auch Auskunft über diejenigen Kreise einholen, die in der Antwort der Landesregierung nicht vorkommen. Hier geht es zur Anfrage.

 

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