Sabine Wölfle bei "Emma"

Veröffentlicht am 07.09.2011 in Pressemitteilungen

Die Emmendinger Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle traf sich zu einem Gespräch mit Lioba Sieron, der Leiterin der Jugend- und Drogenberatungsstelle „Emma“, und ihren Mitarbeitern Christine Zimmermann und Martin Fischer. 70 Schulgruppen besuchen mit ihren Lehrern jährlich die Informationsveranstaltungen der Beratungsstelle, die, so Martin Fischer, einen wichtigen Beitrag zur Prävention darstellen.

Auch wenn der Alkoholkonsum bei den bis zu 21-Jährigen insgesamt rückläufig ist, hat das so genannte „Komasaufen“ zugenommen. Die Kontrolle von Ausweisen an Ladenkassen beim Kauf von Alkoholika ist nach wie vor eine wichtige vorbeugende Maßnahme. „Wir müssen den Geschäftsleitungen von Lokalen ins Bewusstsein rufen, dass sie die Pflicht haben, junge Menschen nach dem Ausweis zu fragen und sie andernfalls mit empfindlichen Strafen rechnen müssen“, erklärte die Leiterin der Beratungsstelle. „Statt neue zu schaffen, sollten vielmehr bereits bestehende Gesetze eingehalten werden. Verbote haben Sinn, denn Kindern und Jugendlichen müssen Grenzen gesetzt werden“, betonte die Sozialpädagogin.

Sabine Wölfle wies auf die Vorbildfunktion von Erwachsenen hin. „Es kann nicht sein, dass Jugendliche an Schulfesten alkoholische Getränke verkaufen und über ein Alkoholverbot an Schulen diskutiert wird, wenn Lehrer selbst Alkohol konsumieren“, sagte die SPD-Politikerin.

Emma-Mitarbeiterin Christine Zimmermann schilderte den großen Bedarf an Räumlichkeiten für Betreutes Wohnen: „Wir suchen in Emmendingen Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, die zu Fuß von der Liebensteinstraße aus erreichbar sind und freuen uns sehr über Hinweise“ Angebote können telefonisch unter 07641/ 41970 abgegeben werden oder direkt in der Geschäftsstelle der Beratungsstelle „Emma“ in der Liebensteinstraße 11 in Emmendingen.

 

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