Sabine Wölfle erkundigt sich über Breitbandversorgung im Landkreis Emmendingen

Veröffentlicht am 03.08.2015 in Pressemitteilungen

Wie gestaltet sich die Breitbandversorgung im Landkreis Emmendingen? Dieser Frage ging jüngst SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle in einer parlamentarischen Initiative nach.

Demnach sind mehr als 95 Prozent der Haushalte im Landkreis mit mindestens zwei Mbit/s versorgt. Hierbei gibt es allerdings vor allem in den Flächengemeinden Herbolzheim, Freiamt und Simonswald noch Probleme, die durch ihre Lage teilweise nur 75 Prozent ihrer Haushalte mit zwei Mbit/s abdecken können.

Bis 2018 hat die Bundesregierung das Ziel ausgegeben, eine flächendeckende Breitbandversorgung von 50 Mbit/s zu gewährleisten. Aktuell gehört unter dieser Voraussetzung der Landkreis zu den Schlusslichtern im Land.

„Mit dem Blick in die Zukunft ist dies sehr alarmierend. Die Entscheidung des Kreistages gemeinsam die Breitbandversorgung voranzutreiben ist daher wichtig und begrüßenswert. Die Zielsetzung des Kreises in den nächsten Jahren 95 Prozent der Haushalte mit Datenraten von 30 bis 100 Mbit/s auszustatten ist ein richtungsweisender Weg. Unsere Wirtschaft, aber auch die Privathaushalte brauchen aufgrund von Streamingdiensten, Cloud-Computing, mobilen Anwendungen, etc. ein starkes Breitbandnetz, um auf Dauer attraktiv zu bleiben“, so Wölfle.

Bereits in den letzten Jahren unterstützte das Land die Kommunen beim Breitbandausbau. In die Gemeinden Biederbach, Emmendingen, Freiamt, Gutach, Kenzingen, Rheinhausen, Sexau, Teningen und Winden flossen insgesamt über 1 Millionen Euro Fördermittel. Auch für die Beratung des Landes wird eine Erhöhung vorgesehen. Sieben neue Stellen wird das Kompetenzzentrum Breitbandausbau aller Voraussicht nach aufstocken. Diese Stelle wurde in den letzten Jahren mehrfach vom Landkreis und dessen Kommunen in Anspruch genommen.

Generell möchte das Land den Breitbandausbau weiterhin voranbringen. Zu den im Doppelhaushalt 2015/2016 vorgesehenen 31,7 Millionen Euro kommen rund weitere 120 Millionen Euro zur Förderung der Kommunen hinzu.

„Unser ländlicher Raum darf nicht abgehängt werden, es ist daher unabdingbar, dass das Land weiter in die Förderung investiert und auch der Bund in die Pflicht genommen wird“, erklärte Wölfle abschließend.

 

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