SPD: Bezahlung von Vertretungslehrern über die Sommerferien auch in Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 24.05.2018 in Landespolitik

Die Entscheidung der rheinland-pfälzischen Landesregierung, befristet beschäftige Lehrkräfte über die Sommerferien zu bezahlen, ist aus Sicht der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sabine Wölfle ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl: „Wie viele Weckrufe braucht es noch, bis Frau Eisenmann endlich reagiert und zeigt, dass ihr Lehrkräfte in Baden-Württemberg etwas wert sind?“

Im Rahmen der letzten Haushaltsverhandlungen hatte die SPD-Landtagsfraktion erneut eine Stichtagsregelung vorgeschlagen und entsprechende Mittel beantragt. Grün-Schwarz zeige sich jedoch völlig unnachgiebig, obwohl es gute Konzepte aus anderen Bundesländern gibt und im Gegensatz zur letzten Legislatur genug Geld zu deren Umsetzung da wäre. „Für die betroffenen Lehrkräfte und deren Familien sind sechs Wochen Arbeitslosigkeit eine enorme Belastung und ein Zeichen mangelnder Wertschätzung – beides kann sich Baden-Württemberg angesichts der unzureichenden Ausstattung der Schulen nicht leisten“, konstatiert Sabine Wölfle.

Besonders bedenklich findet sie, dass viele junge Lehrkräfte betroffen sind: „Schule muss wieder ein attraktiver Arbeitsplatz sein, wenn wir guten Nachwuchs finden und halten wollen“, gibt Sabine Wölfle zu bedenken und ergänzt: „Die Gruppe der Betroffenen ist überschaubar, das Problem lösbar und das Signal wäre einfach wichtig!“

 

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