SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle begrüßt Weichenstellung für schulische Inklusion

Veröffentlicht am 25.02.2015 in Pressemitteilungen

„Die Sonderschulpflicht verstieß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention. Unter Grün-Rot gibt es nun eine grundsätzliche Wahlfreiheit für die Eltern. Wir beginnen ab jetzt mit qualitativ hochwertigen  inklusiven Angeboten in unserer Schullandschaft. Es wird endlich normal wenn Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap in eine Klasse gehen“, erklärte die behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied des Bildungsausschusses Sabine Wölfle.

Anlass ist die aktuell verabschiedete Kabinettsvorlage zur Abschaffung der Sonderschulpflicht. Wölfle wertet die anstehende  Schulgesetzänderung wie auch die Vereinbarung mit den Kommunalen Spitzenverbänden als weiteres Beispiel für ein gelungenes Zusammenspiel von Land und Kommunen.

„Inklusion wird es nicht zum Nulltarif geben. Und deshalb sind Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ebenso selbstverständlich Teil der Klassengemeinschaft und lösen den Klassenteiler aus“, so Wölfle. Wie sich die inklusiven Schulangebote in den einzelnen Schularten künftig entwickeln werden, hänge nun stark davon ab, wie die Eltern von ihrem qualifizierten Wahlrecht Gebrauch machen werden. Man müsse davon ausgehen, dass sich die Nachfrage nach inklusiven Unterrichtsangeboten in den kommenden Jahren schrittweise erhöhen werde. Für eine inklusivere Schullandschaft gehört für Wölfle jedoch nicht nur die Abschaffung der Sonderschulpflicht, sondern auch das barrierefreie Studieren. „Hier wollen wir noch nachlegen“, erklärte die Abgeordnete. Für Wölfle ist aber auch klar, dass die hervorragenden Sonderschulen erhalten bleiben und die Eltern wählen können.

„Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir alle, Politik, Eltern, Schulen, Wirtschaft und Kommunen sind hier gefragt gemeinsam für eine barrierefreie Gesellschaft zu sorgen“, erklärte Wölfle abschließend.

 

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