"Wir brauchen eine gesamteuropäische Strategie" - Zwischenfragen von Sabine Wölfle zur aktuellen Corona-Lage

Veröffentlicht am 30.10.2020 in Landespolitik

Quelle: Landtag von Baden-Württemberg | 30. Oktober 2020

Sabine Wölfles Zwischenfragen an Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, MdL zur aktuellen Corona-Lage

im Rahmen der Regierungsinformation durch den Ministerpräsidenten am 30. Oktober 2020 im Nachgang der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zur Corona-Pandemie am 28. Oktober 2020

 

Herr Kollege Dr.  Reinhart,

vielen Dank für die Zulassung der Frage.

Ich wollte sie eigentlich dem Herrn Ministerpräsidenten stellen, aber es waren keine Zwischenfragen erlaubt.

Frau Kollegin Reich-Gutjahr hat gerade gefragt – indirekt –, ob es eventuell für Sie auch klar ist, dass es immer wieder weitere Lockdowns gibt? Und Sie haben gesagt, das ist nach dem momentanen Stand des Wissens wahrscheinlich alternativlos.

Halten Sie das für eine langfristige Strategie?

Dass wir jetzt diese sogenannte Welle brechen müssen, um unsere Gesundheitssysteme nicht zu überlasten, ist, glaube ich, alternativlos. Aber wir können doch nicht jedes Mal, wenn die Welle wieder hoch kommt, immer wieder mit dem gleichen Instrumentarium reagieren.

Wäre es nicht eher tatsächlich eine Überlegung wert und sinnvoll, dass man mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten bei dem nächsten Gespräch mit Frau Bundeskanzlerin eine Gesamtstrategie entwickelt, wie wir lernen mit diesem Virus zu leben?

Wie wir Risikogruppen schützen können und dies vor allem eingebettet in eine gesamteuropäische Strategie?

Denn wir können hier machen was wir wollen, wenn um uns herum alle Länder hohe Infektionszahlen haben, werden die immer wieder auch über die Grenzen kommen.

Wir brauchen eine gesamteuropäische Strategie, wie leben wir in Zukunft mit diesem Virus ohne jedes Mal die Wirtschaft runterzufahren.

Das wären meine Fragen an Sie. Danke.

+++ Es gilt das gesprochene Wort +++

 

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