Wölfle besichtigt Zentrum Arbeit für Flüchtlinge

Veröffentlicht am 13.07.2016 in Pressemitteilungen

Die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Wölfle, besichtigte das neu geschaffene Zentrum Arbeit für Flüchtlinge (ZAF) des Jobcenter.

Erste Erfolge sind bereits gut erkennbar. Während der Landesschnitt zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen bei 6,6 Prozent liegt, vermittelt  der Landkreis Emmendingen 8,9 Prozent in sozialversicherungspflichtige Arbeit.

Im Gegensatz zu anderen Landkreisen, sind in Emmendingen viele Flüchtlinge mit Bleiberechtsperspektive untergebracht. Um für sie eine passende Arbeit zu finden, werden ihre Profile genau analysiert und mit dem Bedarf im Landkreis abgeglichen.

Eines ist für den Leiter des Jobcenters Rolf Wohlfart und seiner Teamleiterin Ursula Grathwol-Schuster jedoch noch wichtiger als alle anderen Kenntnisse: nämlich das Beherrschen der deutschen Sprache. Um die Sprachkenntnisse zu stärken, wird eine enge Kooperation mit der Volkshochschule angestrebt. Auch mit den ehrenamtlichen Helfern wird man in Zukunft gezielter zusammenarbeiten. Im Juli wird hierfür eine größere Veranstaltung stattfinden.

„Das Jobcenter kommt seinem guten Ruf nach und bewältigt souverän diese nicht ganz einfache Aufgabe. Leider agieren der Gesetzgeber und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge immer noch nicht analog zur Realität. Ich werde durch die Erfahrungen des Besuches beim ZAF die Forderungen nach schnelleren vorläufigeren Arbeitsgenehmigungen und besserer Ersterfassung weiter mit in die politische Diskussion nehmen“, erklärte Sabine Wölfle abschließend. Für sie sind die Strukturen noch immer nicht zufriedenstellend genug verzahnt. Sie stimmt dem ZAF zu, dass auch die Sprachkurse wie auch die Arbeitsvermittlung am besten in eine Hand gehören.

 

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