Wölfle besucht Flüchtlingsunterkunft in Simonswald

Veröffentlicht am 06.10.2015 in Pressemitteilungen

In der ehemaligen Eltern-Kind-Klinik „Am Eichhof“ in Simonswald sind vom Landkreis Emmendingen aktuell 55 Personen aus dem Balkan und 35 Menschen aus Syrien untergebracht. Seit Januar 2014 dient das Gelände als Flüchtlingsunterkunft. Die SPD-Landtagsabgeordnete und Mitglied des Integrationsausschusses, Sabine Wölfle, machte sich in einem Vor-Ort-Besuch ein Bild der Situation und suchte das Gespräch mit den Bewohnern.

Dass trotz einer großen zentralen Unterbringung die Integration funktionieren kann, wird am Beispiel Simonswald deutlich. Die ehrenamtliche Flüchtlingshelferin Irmtraud Stenzel ist seit Anfang an mit dabei und konnte viele positive Erfahrungen sammeln. Sie kennt jeden Bewohner persönlich, bringt den Kindern frische Äpfel mit und hat für jedes Anliegen ein offenes Ohr. Aber auch die direkten Nachbarn des Eichhofes bringen sich mit ein.

So kommt die tiefe Herzlichkeit und der Wille zur Integration gut in der Nachbarschaft an. Diese spendet immer wieder Sachleistungen an die Flüchtlinge. Der große Wunsch auf Dauer hier bleiben zu dürfen, wurde Sabine Wölfle deutlich gemacht, als ihr ein Flüchtling vom Westbalkan erklärte, dass er jeden Job und jeden Weg auf sich nehmen würde um arbeiten zu können.

„Es gibt für jeden einen triftigen Grund, seine Heimat zu verlassen. Unser Asylrecht hat jedoch klare Vorgaben wer bleiben darf und wer nicht. Das ist bitter für die Familien, die alles dafür tun würden, in Deutschland eine Chance zu bekommen“, so Wölfle. Für sie ist klar, dass auch bei Abschiebung und Rückführung in die Herkunftsländer der klare Auftrag formuliert werden muss, die Lebensbedingungen dort zu verbessern. Dazu gehören auch Bildung und medizinische Versorgung. Neben den Menschen vom Westbalkan besuchte Wölfle auch die im Eichhof lebenden syrischen Flüchtlinge. „Die Menschen sind dankbar, hier in Sicherheit leben zu können und freuen sich über das große Engagement der Helfer, die sich kümmern und ihnen bei allen Fragen weiterhelfen“, stellte Wölfle fest.

 

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