Wölfle fragt in Sachen Nitrat nach

Veröffentlicht am 17.08.2016 in Pressemitteilungen

Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag angekündigt für die Reduzierung der Nitratwerte praxisnahe Regelungen zu treffen. Um zu klären, wie sich dies auf Kenzingen und Wyhl auswirkt, fragte Sabine Wölfle im zuständigen Ministerium nach.

Gebiete mit hoher Nitratbelastung werden als Problem- bzw. Sanierungsgebiete mit besonderen Schutzbedingungen eingestuft. Dies hat vor allem eine Einschränkung der Landbewirtschaftung zur Folge.

Auf Antrag können gegen diese Einschränkungen Ausgleichsforderungen beim Land beantragt werden.

Wyhl wurde vom Problem- zum Sanierungsgebiet aufgestuft. Vor Düngeperioden wird das Beregnungswasser analysiert. Zudem werden die landwirtschaftlichen Beregnungen stärker kontrolliert

Das Kenzinger Schutzgebiet wird von 3 Hektar auf 193 Hektar ausgeweitet. Aufgrund der Erneuerung der Grundwasserressourcen wartet die Regierung die Entwicklung ab.

„Leider weicht die Landesregierung in der Antwort meiner parlamentarischen Anfrage eher aus. Zu viel Nitrat im Wasser ist schädlich. Bereits 2014 leitete die EU-Kommission ein Verletzungsverfahren gegen Deutschland ein, weil die Grenzwerte nicht eingehalten werden. Die Ausgleichszahlungen gab es schon früher. Das Umweltministerium agiert hier eher planlos, ich hoffe, dass wir die Nitratwerte im Landkreis trotzdem in den Griff bekommen“, erklärte Sabine Wölfle.

 

Facebook

Volksverhetzung ist überall strafbar!

SPD-Landtagsfraktion

Counter

Besucher:61856
Heute:6
Online:1