Wölfle: Keine Hilfe aus Stuttgart

Veröffentlicht am 12.07.2016 in Pressemitteilungen

Aufgrund des schweren Unwetters am 13. Juni hat sich Sabine Wölfle an Innenminister Strobl gewandt und für eine Ausweitung der Hochwasserhilfe plädiert. Diese gelten aktuell nur für Ereignisse bis zum 8. Juni. Die Antwort aus dem Innenministerium ist für die Abgeordnete nicht zufriedenstellend.

Strobl verweist darauf, dass es keinen unmittelbaren Zusammenhang mit den Starkregenereignissen in der Zeit vom  28. Mai bis 8. Juni zum 13. Juni in Waldkirch und im Elztal gäbe. Die Gewährung von Soforthilfen sei ausschließlich nur bei außergewöhnlichen, unvorhergesehenen und großräumigen Ereignissen vorgesehen. Dies sehe er im Landkreis Emmendingen nicht erfüllt.

„Mit dem schweren Ausmaß der Regenfälle in Waldkirch oder beispielsweise auch später in Köndringen, konnte man nicht rechnen. Vor allem in Waldkirch ist es schwer vermittelbar, dass Geschädigte der Unwetterereignisse bis zum 8.Juni Anspruch auf Soforthilfe gehabt hätten und die vom 13. Juni dann nicht. Für mich waren die Wetterereignisse im Juni alle unvorhergesehen und bereits zu Beginn des Monats auch nur lokal zu beobachten. Wo da der Unterschied liegen soll erschließt sich mir nicht", so Sabine Wölfle.

Einen kleinen Lichtblick gibt es für die Abgeordnete allerdings. Strobl kann in diesem Fall das Unverständnis auf das Regierungshandeln verstehen und verspricht das Grundsatzpapier zur Soforthilfe, welches unter schwarz-gelb entstanden ist, zu überarbeiten.

"Vielleicht zieht die Landesregierung die richtigen Rückschlüsse aus den Ereignissen - warten wir es ab", so Wölfle.

 

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