"Wohnen ist ein Grundrecht"

Veröffentlicht am 27.03.2017 in Unterwegs

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, diskutierte auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle, gemeinsam mit dem Präsidenten der Architektenkammer  von Baden-Württemberg, Markus Müller, über mangelnden Wohnraum, das Wohnen von morgen und die Verantwortung für zukünftige Generationen.

„Wir müssen den goldenen Käfig in Stuttgart verlassen, um uns anzuhören, was die Leute wirklich bewegt.“ , betonte eingangs der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Kultusminister a. D., Andreas Stoch MdL. Zu dem Gespräch im Bauinfomrationszentrum des Elztals, dem sogenannten bizzz, hatte die Landtagsabgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende Sabine Wölfle eingeladen, um gemeinsam mit Vertretern der Architektenkammer, der Handwerksbetriebe und kommunalen Entscheidungsträgern über die aktuellen Probleme des Wohnungsbaues zu diskutieren.

Bei dem Gespräch waren unter anderem anwesend, der Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch, Roman Götzmann, der Vorsitzende des Vereins bizzz e.V., Christian Dittrich, und der Architekt und Planer, Klaus Wehrle.

Im Verlauf der Diskussion wurde auch die neue Wohnungsbau-Offensive der SPD- Landtagsfraktion thematisiert. Lob kam vor allem seitens der Architektenkammer. Die Wohnungsbau -Offensive der SPD beinhalte viele positiven Punkte und Forderungen, die die Architektenkammer Baden-Württemberg  auch so teilt und für unterstützenswert erachtet, betonte Markus Müller, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg.

 

Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass Wohnen nicht zu einem Luxusgut verkommen darf. Andreas Stoch führte aus: „In Stuttgart werden mittlerweile Wohnungen mit unter zwei Zimmer für 750.000 Euro verkauft. Das kann sich keine Familie mehr leisten.“. Ein Umdenken muss erfolgen. Neue und innovative Wohnkonzepte müssen geschaffen werden und man muss sich von dem Gedanken der Einfamilienhäuser mit 200 qm verabschieden, so der allgemeine Tenor.

Als sozialpolitsche Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion betonte vor allem Wölfle, dass Wohnen nicht zu einer sozialen Frage werden darf. „Wenn eine junge Familie, bei der beide Eltern berufstätig sind, sich keine Miete mehr leisten kann, dann läuft etwas grundlegend falsch!“, so Wölfle

 

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