Pressemitteilungen '20

Zahlreiche Kinder im Landkreis Emmendingen können nicht richtig Schwimmen – Sabine Wölfle MdL und DLRG besorgt

09.03.2020

Von den 39 Grundschulen im Landkreis Emmendingen findet nur an 15 wirklich Schwimmunterricht statt. Dies ergab eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle. „Es kann nicht sein, dass Kinder heute in so vielen Schule nicht mehr schwimmen lernen“ moniert Wölfle und ergänzt: „Wir würden ja auch nicht zusehen, wenn nicht überall Mathe unterrichtet werden könnte – bei der Sicherheit unserer Kinder dürfen wir genauso wenige Abstriche machen“, so die Abgeordnete.   

Die Schwimmfähigkeit am Ende der Grundschulzeit erreichen laut Antwort aus dem Kulturministerium gerade mal 60 Prozent der Kinder im Landkreis Emmendingen, obwohl dies im Bildungsplan klar als Lernziel formuliert ist. Die Expert*innen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft halten sogar diese Zahl für unrealistisch: „Wir erkennen nahezu keine Schwimmfähigkeiten! Häufig sind die Kinder nicht einmal an Wasser gewöhnt, sodass in unseren Kursen dies einen Hauptanteil der Arbeit in Anspruch nimmt. Dies hemmt natürlich den laufenden oder zeitnahen Schwimmerfolg“, so Ralf Oberle, erster Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Emmendingen. 

Der Mangel an geeigneten Schwimmbädern sowie der Mangel an Fachpersonal seien der Hauptgrund für nicht stattfindenden Schwimmunterricht. Die Ausbilder*innen der DLRG kritisieren, dass es den Lehrkräften häufig an schwimmdidaktischen Fähigkeiten fehle. Doch vor allem der Bädermangel mache es den Schulen schwer. 

In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2020/21 hatte die SPD-Landtagsfraktion ein Sanierungsprogramm des Landes für Schwimmbäder in Höhe von 30 Millionen Euro gefordert. Die Regierungsfraktionen (Grüne und CDU) hatten den Antrag abgelehnt.

 

Breisgau-S-Bahn: Verkehrsminister geht auf SPD-Forderung ein

Von links: Gabi Rolland, Verkehrsminister Winfried Hermann und Sabine Wölfle.

04.03.2020

Stuttgart. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Sabine Wölfle haben dem Verkehrsminister Winfried Hermann heute das Ergebnis der Postkartenaktion übergeben. Damit machen sie auf die Probleme bei der Breisgau-S-Bahn aufmerksam. Der Minister zeigte sich einsichtig und sagte zu, sich im Rahmen eines Bürgerdialogs den Fragen der ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzern zu stellen. 

152 Unterschriften von Pendlerinnen und Pendlern haben die beiden SPD-Landtagsabgeordneten dem Verkehrsminister übergeben. Eine weitere Kiste voller Postkarten ist bereits im Verkehrsministerium eingetroffen, wie Ministeriumsvertreter verlautbaren ließen. Die beiden SPD-Abgeordnete betrachten die Postkartenaktion als vollen Erfolg: „Die Aktion hat Wirkung gezeigt. Der Unmut über die unhaltbaren Zustände bei der Breisgau-S-Bahn ist groß. Die Pendlerinnen und Pendler haben die Nase voll von Zugausfällen und Verspätungen. Die vielen Unterschriften sind ein klares Zeichen an den Verkehrsminister, dass sich etwas ändern muss“, so die beiden Abgeordneten.

Die Postkartenaktion fand  in der betroffenen Region statt, um den Verkehrsminister zum Einlenken und zu einer schnellen Reaktion zu bewegen. An der Aktion beteiligt waren neben den SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Sabine Wölfle, der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner sowie die SPD- und Juso-Kreisverbände Freiburg, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

Sabine Wölfle, SPD-Landtagsabgeordnete aus Emmendingen, begrüßt die ersten Zugeständnisse des Verkehrsministers: „Minister Hermann kommt unserer Bitte nach, endlich mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog zu treten“, so Wölfle. Sie hatte den Minister in einem persönlichen Brief gebeten vor Ort zu kommen. Verkehrsminister Hermann kündigte nun an, die Fragen der ÖPNV-Nutzerinnen und Nutzer öffentlich zu beantworten. Der Termin steht bereits fest: Der Bürgerdialog findet am Dienstag, den 17. März um 19:30 Uhr im Kurhaus Kirchzarten statt.

 

„Inklusion mit Leben füllen als oberstes Ziel“ – Sabine Wölfle MdL zu Gast bei der Lebenshilfe Breisgau

25.02.2020

Die Lebenshilfe Breisgau tritt für die Rechte und das Wohlergehen aller Menschen mit einer geistigen Behinderung, ihrer Eltern, Angehörigen oder Sorgeberechtigten ein und unterstützt sie mit vielfältigen Leistungen. Als behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und vor allem als Wahlkreisabgeordnete besuchte Sabine Wölfle die neuen Räumlichkeiten der Hilfsorganisation in Emmendingen. Mit über 1000 Mitgliedern ist die Lebenshilfe Breisgau nicht nur die größte, sondern auch die aktivste Selbsthilfevereinigung für Behinderte und deren Angehörige in Südbaden.

Herbert Kutschbauch, Vorsitzende der Lebenshilfe Emmendingen, erläuterte eingangs den nicht immer einfachen Weg zu den neuen Räumlichkeiten. Lange hätte man nach geeigneten Räumen Ausschau gehalten. Doch nach langer Suche und aufwändigen Renovierungsmaßnahmen zeigte sich der Vorstand sehr zufrieden mit der neu geschaffenen und barrierefreien Anlaufstelle in der Karl-Friedrich-Straße. Vor allem im Bereich der Frühförderung und der therapeutischen Betreuung ließen die Räume keine Wünsche offen.

Auf der politischen Ebene beschäftige sich die Lebenshilfe gerade unter anderem mit den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), an dessen Umsetzung auch Sabine Wölfle als Fachpolitikerin maßgeblich beteiligt war. So sei es der politische Wille, die Ambulantisierung in der Behindertenhilfe stärker voranzutreiben. Große Versorgungskomplexe sollen zukünftig der Vergangenheit angehören. Doch bei der Finanzierung stieße man immer wieder auf neue Herausforderungen. „Durch die Kommunalisierung der Behindertenhilfe gibt es erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Landkreisen“, so der Geschäftsführer der Lebenshilfe Breisgau Norbert Köthnig. „Doch unser oberstes Ziel ist und bleibt Menschen mit Behinderung in ihrer Selbstständigkeit zu fördern ihnen bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen – egal wo sie wohnen“, ergänzt Kutschbauch.

Für Wölfle ist klar: „Die Lebenshilfe leistet einen ungemein wertvollen Beitrag für Inklusion und Selbstbestimmung in allen Lebenslagen. Ihre Arbeit ist mittlerweile unverzichtbar geworden und einige behindertenpolitischen Meilensteine verdanken wir der Lebenshilfe. Ich freue mich sehr darüber, sie auch bei mir im Kreis als kompetenten Ansprechpartner vor Ort zu haben. Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte unserer Gesellschaft und nicht an ihren Rand – dafür treten wir gemeinsam ein“, resümiert die Landtagsabgeordnete.

 

Zahlreiche Kinder im Landkreis Emmendingen können nicht in den Schwimmunterricht – Sabine Wölfle fordert eigenes Sanierungsprogramm mit 30 Millionen Euro für Schwimmbäder

14.02.2020

Von den 39 Grundschulen im Landkreis Emmendingen findet nur an 15 wirklich Schwimmunterricht statt. Dies ergab eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle. „Es kann nicht sein, dass Kinder heute in so vielen Schule nicht mehr schwimmen lernen“ moniert Wölfle und ergänzt: „Wir würden ja auch nicht zusehen, wenn nicht überall Mathe unterrichtet werden könnte – bei der Sicherheit unserer Kinder dürfen wir genauso wenige Abstriche machen. Schwimmen ist vielerorts überlebenswichtig“, so die Abgeordnete.

Die Schwimmfähigkeit am Ende der Grundschulzeit erreichen gerade mal 60 Prozent der Kinder im Landkreis Emmendingen, obwohl dies im Bildungsplan klar als Lernziel formuliert ist. Sabine Wölfle sieht deutlichen Handlungsbedarf: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass alle Kinder richtig schwimmen können und dafür brauchen wir mehr Schwimmbäder.“ Auch die Transferzeiten zwischen Schulort und Schwimmbad sind zu lang. Sie betragen nämlich zwischen 20 und 90 Minuten, was letztendlich von der effektiven Zeit der Kinder im Wasser abgeht.

In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2020/21 hat die SPD-Landtagsfraktion daher ein Sanierungsprogramm des Landes für Schwimmbäder gefordert. Die Regierungsfraktionen haben den Antrag abgelehnt, was für Sabine Wölfle völlig unverständlich ist: „Schwimmbäder sind für die meisten Kinder die einzige Möglichkeit überlebenswichtige Grundlagen im Schwimmen zu erlernen. Die Sicherheit unserer Kinder sollte uns auch etwas Wert sein! Ich appelliere eindrücklich an die grün-schwarze Landesregierung, ihre Blockadehaltung aufzugeben und dringend benötigte Mittel für die Bäder im Land bereitzustellen“. Die Städte und Gemeinden bräuchten angesichts des Sanierungsstaus die finanzielle Unterstützung des Landes, sonst bleiben und werden weitere Schwimmbäder geschlossen.

 

Sabine Wölfle strebt dritte Legislaturperiode als Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Emmendingen an

13.01.2020

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle strebt eine dritte Amtszeit im Landtag von Baden-Württemberg an. In einem Schreiben an die Mitglieder des SPD-Kreisverbandes Emmendingen kündigte die hiesige Politikerin an, erneut als Kandidatin für die SPD ins Rennen gehen zu wollen. 2011 erstmalig gewählt und 2016 wiedergewählt, kennt Wölfle sowohl die Arbeit einer Regierungsfraktion sowie auch die harte Realität der Opposition. 

Wölfle ist seit 2011 vor allem als Sozialpolitikerin tätig und trägt in der Fraktion Verantwortung als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als Vorsitzende des Arbeitskreises für Soziales und Integration. Sie ist Mitglied in den Ausschüssen für Sozial- und Integrationspolitik sowie im Ausschuss für Europa und Internationales. Von Anfang an hat sie mit zahlreichen parlamentarischen Initiativen die Themen des Landkreises sowie auch Anliegen mit landespolitischer Relevanz in den Landtag getragen. Dass Wölfle keine Debatten scheut und auch gerne mal unbequeme Positionen vertritt, hat die Politikerin bereits in über 60 Plenarreden unter Beweis stellen dürfen. 

„Es ist mir ein Privileg, mit Leidenschaft und Herzblut Politik für die Menschen im Landkreis Emmendingen zu machen und ihre Interessen zu vertreten. Ich bewerbe mich daher erneut als Kandidatin für dieses Amt und würde mich freuen, auch weiterhin an der Zukunft Baden-Württembergs und des Landkreises arbeiten zu dürfen“, begründet Wölfle ihre Entscheidung.

Die Nominierung soll noch in diesem Frühjahr erfolgen.

 

Ankündigung

Um einen effektiven Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus zu leisten, ist das Wahlkreisbüro in Emmendingen aktuell nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Mitarbeiterinnen im Landtagsbüro arbeiten zudem vorerst im Home-Office. 

Selbstverständlich sind wir auch weiterhin über Mail für Sie da und erreichbar! 

 info@wahlkreisbuero-woelfle.de 

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